Angelika Hoffmann

Angelika Hoffmann (Foto: Angelika Hoffmann )

Angelika Hoffmann fühlt sich vorbereitet, wenn am 13. Dezember die Allergenkennzeichnung in Kraft tritt. Die Inhaberin des Hotels Straelener Hof in Staelen hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt und ihre Gerichte analysiert.

Auf der „normalen“ Speisekarte wird es einen entsprechenden Hinweis geben, dass man sich mit dem Thema intensiv beschäftigt hat und eine entsprechende Speisekarte gerne zur Verfügung stellt. Sie glaubt nicht, dass das Thema kurzfristig „allzu heiß gegessen wird“, wie sie es ausdrückt. „Ein bisschen muss man da auch die Kirche im Dorf lassen.“

Schön wird es auf jeden Fall nicht: Weil in ihrer Küche frisch und unverfälscht gekocht wird, könnte es ein, dass einfache Gerichte, etwa eine Suppe, wie ein Mix als Allergenen daherkommen. „Das sieht auf der Speisekarten dann nicht wirklich gut aus und könnte die Gäste eher verschrecken als informieren“, so Hoffmann.

Allerdings rät die Vorsitzende der DEHOGA Kreisgruppe Kleve den Kollegen, sich zu kümmern, das Thema ernst zu nehmen und sich auszukennen. „Ganz wichtig ist auch die Schulung des Personals“, meint Hoffmann. Die müssen sattelfest sein, wenn sie im Kontakt mit den Gästen stehen. Auch das Personal in der Küche sollte Bescheid wissen, damit Rezepturen streng eingehalten und nicht kurzfristig modifiziert werden. Das ganze Thema sei für die Gastronomie sicherlich eine große Herausforderung. „Ganz sicher kann man nie sein“, sagt die gelernte Ökotrophologin, die aber schon seit 40 Jahren in der Gastronomie ist. „Man kann es nur nach bestem Gewissen machen.“