Drei davon wählte die Jury aus und prämierte die Entwürfe mit Preisgeldern in Höhe von 2.200, 1.600 und 1.000 Euro. Die Siegerin Emila Lucht wurde zur Internorga nach Hamburg eingeladen und präsentierte dort ihren Hockerentwurf. Der Hocker „Nuno“ der gelernten Tischlerin und Industriedesign-Studentin besteht aus der ungewöhnlichen Materialkombination Eichenholz und Industriefilz.

Ausgegangen sei sie von einem Melkschemel mit dem Ziel, die Form in die heutige Zeit zu übertragen und eine perfekte Verbindung von scharfkantigem Holz und weichem Filz zu schaffen. So entstand ein Hocker, dessen Filzbesatz sich entweder als Sitzpols-ter oder als stützende, wärmende Rückenlehne nutzen lässt.

Der Wettbewerb 2011 war auf die Länder Österreich, Schweiz und Deutschland beschränkt. In der nächsten Runde (2013) ist eine europaweite Ausschreibung geplant.