Fünf Jahre schlummerte die Idee in dem ehemaligen Bezirksleiter aus dem Lebensmitteleinzelhandel, bevor er sie Ende letzten Jahres in die Tat umsetzte. Denn da begegnete ihm das ehemalige Sonnenstudio mitten in Essen-Rüttenscheid, und die Idee war geboren.
Barrierefreier Zugang
Ein Innenarchitekt erstellte ein Raumkonzept für die knapp 300 Quadratmeter große Fläche, wobei Ralf Krämer sehr auf die großzügige Verteilung der Möblierung achtete. Hier fiel seine Wahl aufgrund der Beratungskompetenz auf die Stuhlfabrik Schnieder.
Nach drei Besuchen im Showroom des Herstellers in Lüdinghausen standen Modelle, Stoffe, Leder und Farben fest. Der ebenerdige, barrierefreie Eingangsbereich, über den sich auch gehbehinderte Gäste und Rollstuhlfahrer freuen, empfängt den Gast mit großzügigen Lounge-Gruppen.
Edle, anthrazitfarbene Jacquards sorgen für stilvolles Ambiente. Bequeme, in Aubergine getauchte Sitzgruppen mit bequemen Vollpols-terstühlen sorgen für Behaglichkeit. Besonders raumprägend wirken auch die hohen Vollpolsterbänke aus auberginefarbenem Jacquard.
Schnieder-Einrichtungsberater Andreas Schrewe: „Neben dem Designaspekt haben die hohen, gepolsterten Rückenlehnen den Vorzug, dass sie die Akustik optimieren. Daher sind diese Lösungen sehr beliebt, wenn es viele schallharte Flächen in einem Raum gibt.“
Privatsphäre durch Abstand
Die Farbgebung strahlt Ruhe und Behaglichkeit aus, der Abstand zwischen den Sitzmöbeln schafft viel Privatsphäre. Die Zweier-Tische in der Raummitte können bei Bedarf auch zu einer langen Tafel gruppiert werden. Die großzügige Bar ist durch ihr stimmungsvolles Licht und die Rundum-Bestuhlung mit Barhockern ein zentraler Dreh- und Angelpunkt. Zusätzliche At-mosphäre schaffen die Aromen, die unter den Sitzmöbeln angebracht sind.
Essen und Trinken
Wenn ein Lebensmittelfachmann ein gastronomisches Konzept entwirft, spielen natürlich die „Zutaten“ im Rezept eine zentrale Rolle. Fast 50 Positionen zählt die Teekarte von Eraklea, allein 17 Eistees befinden sich auf der Karte. Morgens gibt es Bagels mit Frischkäse und Radieschen oder Rühreier mit Käse.
Mittags laden Thai Curry oder Kartoffeleintopf Geschäftsleute aus dem Umfeld ein. Nachmittags locken Blechkuchen, Muffins und Donuts Kaffeegäste an, und abends kann man den Tag bei leichten Salaten, Flammkuchen oder Suppen ausklingen lassen. Etwa 35 Prozent der Gäste nehmen das Speisenangebot an, der Schwerpunkt des Geschäfts liegt in den Abendstunden. Krämer wechselt etwa alle zwei Monate die Karte, damit es den Stammgästen nicht langweilig wird.
Das Publikum rangiert zwischen 30 und 70 Jahren. Am Freitag und Samstag verjüngt es sich, weil dann ein DJ auflegt.
Kein Wunder, dass das Cabalou seit seiner Eröffnung im November 2009 bei den Rüttenscheidern beliebt ist.
hogatec: Halle 11, Stand F42


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