Einmal für immer?!
Hat man sich früher einmalig für eine Form entschieden, die bei Bedarf nachgekauft wurde, ist der Trend nun zu individuellen Zusammenstellungen übergegangen. Hersteller wie beispielsweise Tafelstern bieten mit ihrem modularen „Baukasten-System“ die Grundlage für vielseitige Kombinationen. Die verschiedenen Kollektionen lassen sich beinahe uneingeschränkt miteinander kombinieren.
Multifunktionalität punktet
Möchte man sich heute nicht darauf festlegen, was in der nächsten Saison aufgetischt wird, setzt man auf multifunktionale Porzellanformen, die flexibel an die eigenen Ansprüche – und die der Gäste – angepasst werden können. So können fahnenlose Teller nicht nur für ein Hauptgericht verwendet werden, sondern dienen in Kombination mit Schälchen auch als Servierplatte für Vorspeisen, Tapas oder Desserts.
Die gleichen Schälchen lassen sich auch mit Blütenblättern oder farbigem Sand gefüllt zur Dekoration einsetzen. Segmentplatten bieten durch ihre geometrische Teilung mal für Sushi, mal für Hauptgericht und Beilagen den idealen Präsentationsraum.
Die Quadratur des Kreises
Rund, eckig, oval, spitzoval – oder ganz anders? Reizvolle Spannung auf der Tafel erzeugt man am besten durch Akzente: Eine (oft symmetrische) Grundform lässt sich durch sorgfältig ausgewählte Highlights sinn- und stilvoll ergänzen, wobei außergewöhnliche und designstarke Formen derzeit sehr gefragt sind. Diese können auch vorhandenem Porzellan langfristig ein neues Gesicht verleihen.
Wer außergewöhnliche Formen einsetzen möchte, sollte sicherstellen, dass sich diese gut im Hinblick auf Stapelbarkeit und Raumnutzung in die bestehende Logistik – wie der Spülmaschine – integrieren lassen.
Weniger ist mehr
Das Auge isst mit – daher gewinnt das Anrichten der Ware zunehmend an Bedeutung. Food-Styling hat aber noch einen zweiten Aspekt: Soll ein Gericht nicht nur optisch und kulinarisch, sondern auch kalkulatorisch ein voller Erfolg werden, spielt das Porzellan eine weitere entscheidende Rolle.
Durch dick und dünn
Langlebigkeit bildet im Gastronomie-Alltag eine Schlüsselqualität. Ist das Porzellan mikrowellenfest? Wie viele Spülgänge kann es durchlaufen, ohne dass das Dekor verblasst? Sind Henkelansätze zur leichteren Reinigung innen verputzt? Ebenfalls wichtig ist die Schnitt- und Kratzfestigkeit der Glasur sowie eine höchstmögliche Kantenschlag-festigkeit, die naturgemäß je nach Form variieren kann. Fein polierte Füße vermeiden Kratzer auf Oberflächen beim Stapeln.
Individualisierung & Service
Ob man direkt in Zusammenarbeit mit dem Hersteller eigene Porzellanformen entwickelt, aus dem Dekor-Sortiment wählt oder eine Vignette aufbringen lässt – der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Tafelstern beispielsweise entwirft auf Wunsch auch individuelle Kundendekore und bietet einen zusätzlichen Anreiz: Wenn Jahre später ein anderes Dekor besser gefällt, kann ein Rückkauf-Service in Anspruch genommen werden. Der Zeitwert des retournierten Dekorporzellans wird dann auf den erneuten Kauf von Dekorporzellan angerechnet.
Internorga: Halle B7/Stand 208



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