Denn das Bundesfinanzministerium hat in seinem Bericht zur Schwarzarbeitsbekämpfung unter anderem festgestellt, dass auch in diesen Branchen bisher vor allem aus der Bauwirtschaft bekannte Formen der Schwarzarbeit zunehmen. Dabei werden durch komplexe Systeme von Scheinfirmen, sog. Servicefirmen, Schwarzarbeit und illegale Ausländerbeschäftigung in großem Stil organisiert.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) reagiert auf diese Entwicklungen insbesondere mit einer verstärkten europäischen und internationalen Zusammenarbeit sowie mit einem risikoorientierten Ansatz bei den Zollkontrollen. Häufige Vergehen auf der Arbeitgeberseite sind laut Bericht Scheinselbstständigkeit und Lohnsplitting, Letzteres auch in Kombination mit EDV-gestützten nettolohnoptimierten Abrechnungsmodellen. Aufseiten der Beschäftigten geht es meist um Leistungsmissbrauch, z. B. die fehlende Anzeige von Nebentätigkeiten bei Bezug von Arbeitslosengeld oder Hartz IV.

DEHOGA, FKS und Gewerkschaft NGG haben ihr gemeinsames Merkblatt zur Schwarzarbeit und zur Vorgehensweise bei den Prüfungen der FKS aktualisiert.

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Quelle: DEHOGA Compact