In Dortmund werden seit 2010 7,5 Prozent des Übernachtungspreises als Bettensteuer fällig, so dass mit dieser Vereinbarung weitere Gelder in die Stadtkassen gespült werden und Nutzer von Airbnb-Angeboten gleich behandelt werden. „Weil es auch noch neun weitere Kommunen gibt, die Bettensteuern einfordern, ist diese Vereinbarung ein wichtiges Signal. Diesem sollten jetzt alle anderen Kommunen folgen“, meint Hauptgeschäftsführer Klaus Hübenthal. Die Gleichbehandlung zwischen der etablierten Hotellerie und den Angeboten der Sharing Economy ist eine der Hauptforderungen des DEHOGA. „Es kann nicht sein, dass nur die Hotelgäste die Dummen sind, die die Bettensteuern über unsere Betriebe fleißig entrichten, während Airbnb-Kunden bis dato faktisch unbehelligt geblieben sind“, so Hübenthal weiter. „Insofern ist die Vereinbarung zu begrüßen. Sie „mildert“ das Problem der ungleichen Behandlung und weist in die richtige Richtung.“ Denn es müssten für alle gewerblichen Anbieter gleiche Rechte und Pflichten gelten. „Wir fürchten keinen Wettbewerb, allerdings müssen sich alle gewerblichen Wettbewerber auf Augenhöhe begegnen können.“

Allerdings weist Hübenthal darauf hin, dass das Grundübel trotz dieser Einigung weiterhin bleibt bestehen: Unabhängig von der Frage, ob Airbnb künftig Bettensteuern direkt an betroffene Gemeinden abführt oder nicht, lehnt der DEHOGA weiterhin alle Bettensteuern (Kultur- oder Tourismusförderabgaben) ab.