Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu – aber die weltweiten Märkte legen keine Verschnaufpause ein. „Wir haben in diesem Jahr bereits einen historischen Höchststand beim Dax mit mehr als 10.000 Punkten gesehen, eine zügige Talfahrt auf rund 8300 und dann wieder eine Rallye bis über 9900 Punkte“, beschreibt Michael Pintarelli, Vorstandsvorsitzender des unabhängigen Vermögensverwalters MPF AG aus Wuppertal, die Entwicklung des deutschen Leitindex‘. „Bis zum Jahresende wird aber nicht mehr viel passieren. Möglicherweise sehen wir sogar Korrekturen nach unten in einem unserer Ansicht nach noch immer leicht überhitzten Markt. Einen deutlichen Rückgang schließen wir aber aus.“

 

Für die Vermögensexperten hat das Jahr vor allem zwei Erkenntnisse untermauert: „Wir haben gesehen, dass es in diesem Niedrigzinsumfeld nicht möglich ist, Rendite ohne Risiko zu erzielen. Sehr sichere Papiere gleichen vielfach nicht einmal die äußerst niedrige Inflation aus. Deshalb steht die Aktie im Vordergrund. Als langfristiges Investment ist dieses Wertpapier im besonderen Maße dazu geeignet, über Dividenden laufende Gewinne auszuschütten und durch Kurssteigerungen den Wert des Portfolios dauerhaft zu mehren“, betont MPF-Vorstand Thomas Buckard.

 

Vor allem sogenannte Substanzwerte hätten sich im laufenden volatilen Umfeld bewährt – und deshalb stünden diese auch im neuen Jahr im Fokus der Gesellschaft, um die Gefahren eines Einbruchs bei den Werten zu reduzieren. „Wir investieren die Gelder unserer Kunden international in gesunde Unternehmen mit hoher Eigenkapitalquote, regelmäßigen Dividendenzahlungen aus dem Cash Flow und einem nachhaltigen Geschäftsmodell, mit dem sie eher unabhängig von generellen Konjunkturschwankungen und regionalen Verwerfungen sind“, führt Michael Pintarelli aus. Dieser wichtige Teil der Anlagestrategie habe bei der MPF AG dazu beigetragen, Renditen weit über dem derzeitigen Zinsniveau zu erwirtschaften und das Vermögen damit auf Dauer zu sichern und zu mehren.

 

Apropos Verwerfungen: Eine Unsicherheit stellen laut der Vermögensverwalter die geopolitischen Krisen dar, von der Ukraine bis in den Nahen und Mittleren Osten. Wie sich diese auf die Märkte auswirken, könne man nicht vorhersagen. „Deshalb kommt es besonders darauf an, die Entwicklungen genau zu beobachten. Objektivität ohne Emotionalität sind die Gebote der Stunde, um Renditechancen zu nutzen“, fasst Pintarelli zusammen.