Das Thema Nachhaltigkeit ist auch beim Verbraucher angekommen. Entsprechend bietet es sich an, wenn möglich auf Verpackungsmaterial zu verzichten und jahreszeitliche Produkte oder Geschmacksrichtungen einzubinden. Beispiele hierfür sind Käsesorten mit entsprechenden Kräutern wie Holunderblütenkäse-, Bärlauch- oder auch Walnusskäse. Grundsätzlich gilt auch hier: Geschmäcker sind verschieden. Mit einer Mischung aus milden, pikanten zu würzigen Käsesorten sowie einer Auswahl aus Frischkäse, Hart- und Weichkäse sind Gastronomen auf der sicheren Seite. Als Faustformel gilt, mindestens vier, besser fünf verschiedene Sorten anzubieten. Hausgemachtes, wie Frischkäse oder Quark mit Kräutern, zeigt Gästen besondere Wertschätzung. Generell empfiehlt sich, Käse am Stück anzubieten und entsprechende Käsemesser bereit zu halten. Beilagen wie Obst oder Chutney und entsprechende Senfsorten, wie zum Beispiel Feigen oder Himbeersenf, werten das Käseangebot auf und setzen auch optische Akzente.

So lagern Sie Käse

Ideal ist ein kühler und dunkler Ort mit einer Temperatur von acht bis zwölf Grad. Verpacken Sie Käse niemals ganz luftdicht. Milde und intensiv riechende Käse besser in getrennten Behältern aufbewahren. Ebenso Weichkäse, sonst kann der Schimmel auf andere Käsesorten übergehen. Für alle Käse außer Frischkäse gilt: Am besten eine Stunde vor dem Genuss aus dem Kühlschrank nehmen.