Kameha-Grand-Küchendirektor  Nils Ulott sowie die Regionalwert AG Rheinland nahmen die Bonner Klimaverhandlungen zum Anlass, auf die Entstehung sowie Reduktion von Treibhausgas-Emissionen in der Lebensmittelindustrie aufmerksam zu machen und das öffentliche Bewusstsein zu schärfen.

Nachhaltigkeit in vielen Bereichen

„Das Thema Klimaschutz hat im Kameha Grand einen sehr hohen Stellenwert. Unser Haus ist mit einer energiesparenden Geothermie-Anlage ausgestattet und unseren Gästen steht rund um die Uhr eine E-Tankstelle für Elektro-Automobile sowie Elektro-Fahrräder vor dem Hoteleingang zur Verfügung. Bereits seit Eröffnung setzen wir unseren Fokus auf einen nachhaltigen und zukunftsorientierten Hotelbetrieb. Seit 2017 dürfen wir uns zum Förderkreis des Bonner „BonnLAB“ zählen, wodurch auch die Kooperation mit der Regionalwert AG Rheinland und die Idee zu dem „Nachhaltigen Menü“ zustande kam. Wir freuen uns sehr, uns auch in Zukunft mit starken lokalen Partnern für mehr Nachhaltigkeit in der Hotellerie einzusetzen“, erläutert Geschäftsführer Norbert Rath weiter. Die Regionalwert AG Rheinland fördert durch Bürgeraktien ökologische regionale Lebensmittel vom Acker der Bauern auf den Teller der Verbraucher. Sie bringt die Betriebe in einem Partnernetzwerk zusammen und sorgt für eine Landwirtschaft, die gut für Tiere, Mensch und Umwelt ist. Rund ein Fünftel der jährlich in Deutschland entstehenden Treibhausgas-Emissionen werden durch die menschliche Ernährung verursacht, sprich: Transport und Verarbeitung von Lebensmitteln, Lagerung, Konsumverhalten und Handel sowie konventionelle Methoden der Landwirtschaft. Vor allem in der Hotellerie werden jährlich Tonnen von Lebensmitteln konsumiert, gelagert und weiterverarbeitet. Dabei setzen bislang nur wenige Häuser ausschließlich auf regionale Produkte, ökologische Aufzucht, einwandfreie Nachvollziehbarkeit und kurze Anfahrts- und Lieferwege.

Ein Menü mit grüner Botschaft

„Unsere kulinarische Gesellschaft ist unter anderem geprägt von ganzjähriger Verfügbarkeit, Verschwendung und internationalen Lieferwegen. Dabei können eine bewusste und gezielte regionale Ernährung sowie der saisonale Verzicht auf bestimmte Lebensmittel einen nicht unerheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Gemeinsam mit der Regionalwert AG Rheinland möchte ich im Rahmen der COP 23 den Grundstein dafür legen, unsere Gäste in der Brasserie Next Level dafür zu sensibilisieren und zu begeistern,“ erklärt Kameha-Grand-Küchendirektor Nils Ulott. Mit einem eigens für die Weltklimakonferenz im November kreierten Menü setzte Koch Nils Ulott den Fokus bewusst auf Regionalität, Klimafreundlichkeit sowie biologische Qualität. Mit ökologisch produzierten Lebensmitteln sowie regionalen Partnern zauberte das Kameha Grand kulinarische Nachhaltigkeit auf die Teller.

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