„Nachhaltig wirtschaften“ ist das Schlagwort dieser Zeit – und auch ein Thema für Unternehmer in Hotellerie und Gastronomie. So wirtschaften, dass Unternehmen erfolgreich sein können, aber auch künftige Generationen noch in dieser Welt leben können – in einer Welt mit ausreichend Ressourcen, sozialem Miteinander und einer intakten Umwelt. Leben in einem Standard, den die moderne Zivilisation neu geschaffen hat, und zwar so, dass das System nicht irgendwann zusammenbricht.

Das ganze System unserer Welt ist komplex mit vielen Stellschrauben:

  • Natürliche Ressourcen sparen und schützen
  • Verschwendungen eindämmen
  • Nachwachsende Rohstoffe einsetzen
  • Umweltbewusst produzieren
  • Kohlendioxidausstoß reduzieren
  • Regionale Produkte einsetzen
  • Abfallmengen verringern, Recycling fördern
  • Sozialen Umgang miteinander verbessern
      

Und doch sind dies nur einige Aspekte auf dem Weg zur nachhaltigen Unternehmensführung. Unternehmer haben viele dieser Stellschrauben in ihrem Betrieb in der Hand. Manchmal kosten diese Schritte nicht einmal etwas, außer dem Willen zur Veränderung. Manchmal sind Investitionen nötig, die auf der anderen Seite wieder zu Einsparungen führen können. „Entscheidend ist, dass man anfängt“, sagt Professorin Gilian Gerke. Denn jeder Schritt in die richtige Richtung bringe eine Verbesserung, führe zu Nachhaltigkeit. Und leistet damit einen Beitrag dazu, dass unsere Welt ein kleines bisschen besser wird.