Im Sinne der Namensbedeutung Enso entsteht ein authentisches Konzept in »Harmonie und Vollkommenheit«. Beim Betreten des Restaurants wird der Gast von einem Eichenholz-Windfang mit Logoprägung in den Raum geführt. Entlang der Fensterfassade entwickelt sich das Element als Riegel mit einem erhöhten Bodenniveau in vier gemütliche Sitznischen. Gegliedert durch Rahmen mit asiatischer Ornamentik bieten die kleinen Abteile beliebte Plätze mit freiem Blick nach draußen und drinnen. Auf filigranen Tischbeinen aus gekantetem Stahl mit Massivholztischplatten lassen sich kunstvoll inszenierte Speisen genießen.

(Foto: DITTEL ARCHITEKTEN GMBH)

Auf der gegenüberliegenden Seite wird der Gastraum durch eine Bar und eine Live-Sushi-Theke mit Tresen-Verlängerung an der Fensterfassade gefasst. Wer auf ein Glas asiatischen Whiskey vorbeikommt oder den Sushi-Köchen bei der Zubereitung zuschauen will findet hier auf erhöhten Barhockern den richtigen Platz. Die klassische Speisesituation wird im Gastraum selbst abgebildet. Variabel positionierbare Tische und Lichtspots bieten Sitzmöglichkeiten für kleine und größere Gruppen. Schwarze Akustik-Baffeln fügen sich in Reihung in die offene Decke.

Edel und unaufdringlich bilden Bar und Sushi-Theke eine wertige Farb- und Materialkomposition. In horizontaler Ausrichtung entsteht ein spannender Hell-Dunkel-Wechsel. Der schwarze Deckenkoffer greift die Schräge der Glasfassade auf und öffnet sich zum Raum. Er bildet zugleich den Hintergrund für eine goldene Ornamentik, die je nach Lichteinfall schimmert. Ebenso lebendig wirkt die Lichtreflektion am filigranen Messingregal der Bar, das auf einem gedeckten Grünstreifen platziert ist. Nero Assoluto, der robuste Stein der Theke greift den dunklen Ton der Decke auf und dient zugleich als stilvolle Arbeits- und Speisefläche. Den Thekenkorpus kleidet asiatische Keramik in Form einer modernen Fliese. Die variierende Oberflächenstruktur schafft ein dynamisches Erscheinungsbild aus verschiedenen Graunuancen. Mit dem Übergang zur lichten Holzlamellenkonstruktion findet der massive Korpus an der Fensterfassade einen sanften Abschluss.

(Foto: DITTEL ARCHITEKTEN GMBH)

Der imposante Weinschrank zur Rechten der Bar entwickelt sich in Form vertikal gestellter Holzlamellen zum Sichtschutz des Private Dinings weiter. Die Podest-Konstruktion dieses Bereichs vermittelt dem Gast das Gefühl, auf japanische Art und Weise auf dem Boden zu sitzen ohne auf den Komfort der Beinfreiheit verzichten zu müssen. Eine Akustikdecke unterstützt die ruhige Atmosphäre während spannende Kontraste die besondere Stimmung abrunden: Eine florale Tapete und der raue Industrieboden, weiche Samtkissen und eine extravagante Lichtinstallation.

(Foto: DITTEL ARCHITEKTEN GMBH)

Der Windfang des Eingangsbereichs wird rückseitig zur gemütlichen Bankett-Nische mit erhöhter Rückenlehne und effektvollen Pendelleuchten. Sie erinnern in ihrer Form an asiatische Lampions und sprechen in ihrer modernen Ausführung die Sprache des Konzeptes. Das bis ins Detail ausgestaltete Design integriert einen gefliesten Waschtisch mit stilvoller Messingarmatur und atmosphärischer Lichtstimmung.

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