Obwohl sich die Preisspirale unaufhörlich dreht, setzen die meisten Hotel- und Gaststättenbetriebe nach wie vor auf Strom und Heizöl als wichtigste Energiequelle. Mittlerweile gibt ein durchschnittliches deutsches Hotel rund sechs Prozent des Umsatzes für Energiebedarf und den Unterhalt der entsprechenden technischen Anlagen aus. Doch es gibt Alternativen, wie Gastwirte und Hoteliers ihre Energierechnung deutlich reduzieren können.

Ob Luxushotel, kleiner Beherbergungsbetrieb oder die Gaststätte von nebenan – mit vielen kleinen Dingen, die mit geringen Investitionen oder einem energiebewussteren Verhalten einhergehen, können große Wirkungen erzielt werden. Nur langfristig niedrige Betriebskosten sichern den gastgewerblichen Unternehmern Wettbewerbssicherheit. Die Senkung des Energieverbrauchs führt zu einer Reduzierung der Gesamtkosten und steigert somit den Unternehmensgewinn.

Diese energetische Gewinnmaximierung basiert auf zwei Bereichen: Zum einen gibt es kostengünstige und ressourceneffiziente Sofortmaßnahmen. So lässt sich mit einem modifizierten Beleuchtungskonzept ohne großen finanziellen Aufwand schon eine Menge Geld sparen. Höhere Investitionen verlangen dagegen die Modernisierung der Heiztechnik und Warmwasseraufbereitung.

Bevor jedoch gehandelt wird, sollte eine energetische Bestandsaufnahme durchgeführt und ein nachhaltiges Gesamtkonzept erstellt werden. Die einzelnen Landesverbände arbeiten mit Energieexperten zusammen, die man für ein Beratungsgespräch vor Ort hinzuziehen kann. Die neuen Energiesparblätter und Checklisten der DEHOGA-Energiekampagne helfen dabei, Energiefresser im eigenen Betrieb auszumachen:
> energiekampagne-gastgewerbe.de.