Zum neuen Jahr sind neue Richtlinien zur Förderung unternehmerischen Know-hows im Rahmen des Europäischen Sozialfonds in Kraft getreten. Damit unterstützt die Bundesregierung Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch Zuschüsse für Beratungsdienstleistungen. Das neue Programm trägt den Namen „Förderung unternehmerischen Know-hows“, bündelt die bisherige Programme „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatungen“, „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“ und unterstützt so die Beratungsförderung neu gegründeter sowie etablierter kleiner und mittlerer Unternehmen.

Diese erhielten nach Angaben des Bundes dadurch besseren Zugang zu externem unternehmerischen Know-how. Die Hinzuziehung externer Beratungsangebote sei wichtig für die Vorbereitung und Begleitung von unternehmerischen Entscheidungen und stärke die Bestandsfestigkeit von Gründungen sowie die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit bestehender Unternehmen. Für die überwiegend aus dem Europäischen Sozialfonds kofinanzierten Zuschüsse stehen für 2016 aus Bundesmitteln 16 Millionen Euro zur Verfügung.

Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Es werden sowohl allgemeine als auch spezielle Beratungsprogramme gefördert, etwa zur Fachkräftegewinnung und -sicherung oder auch zur Gleichstellung und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Weitere Informationen gibt es unter: http://www.bafa.de