Bei Bau, Planung, Einbau und Betrieb von Fettabscheidern gilt eine Vielzahl von Gesetzen, Normen und Verordnungen. Neben den behördlichen und normativen Anforderungen gilt es bei der Entscheidung für eine Fettabscheideanlage auch, Investitions- und Betriebskosten zu berücksichtigen.

Abscheider mit System

Fast jede Mahlzeit enthält diverse Fette. Somit fällt bei der Zubereitung von Speisen und der Reinigung von Koch- und Essgeschirr fetthaltiges Abwasser an. Bevor dies der Kanalisation zugeführt wird, muss in einem Fettabscheider das Fett vom Wasser getrennt werden. Dazu sind fast alle gastronomischen Betriebe verpflichtet. Aufschluss geben die örtlichen Behörden der Gewerbeaufsicht und des Umweltschutzes.

Fettabscheideranlagen funktionieren nach dem einfachen Prinzip der Phasentrennung: Der Fettabscheider besteht aus dem Abscheidebereich, dem Fett- und Schlammspeicher und einer Probeentnahmestelle. Der Prozess geschieht ohne chemische oder mechanische Unterstützung lediglich durch die hydraulischen Verhältnisse im Behälter. Ein umfangreiches Programm erdeingebauter Fettabscheider aus hochwertigem Kunststoff bietet der Abwasserspezialist Klaro an. Die KLsepa.pop Abschneider haben für den Betreiber mehrere Vorteile: geringe Transport- und Einbaukosten, leichte Reinigung und Entleerung, keine Gerüche und keine Korrosion. Zudem benötigen sie keinen Platz zum Aufstellen im Gebäude. Nehmen Gastronomen also die Beratungsleistung des Abwasserspezialisten in Anspruch und installieren einen geeigneten Abscheider in passender Größe für den eigenen Betrieb, so lassen sich die Kosten für Abfall und Abwasser minimieren. Zugleich gestaltet sich der Umgang leicht und ohne die befürchtete Geruchsbelästigung, die den Gast irritieren könnte.

Geruchsneutrale Entsorgung

Fettabscheider müssen nach den DIN-Normen 4040-100 mindestens einmal pro Monat geleert und gereinigt werden. Sowohl die Reinigung als auch Wartungen, Kontrollen und Reparaturen sollten dabei immer in einem Betriebsbuch aufgeführt werden, damit es bei Behördenkontrollen zu keinen Unstimmigkeiten kommt. Die regelmäßige Entsorgung wird von einem Fachbetrieb vorgenommen. Auch von diesem sollte sich der Gastronom für die vollständige Dokumentation Nachweise über die fachgerechte Entsorgung ausstellen lassen. Bei der Entsorgung sind Gerüche ein sensibles Thema. Um Gestank und Geruchsbelästigungen zu vermeiden, empfiehlt sich der Einsatz spezieller geruchsneutralisierender Verfahren. Ein solches bietet beispielsweise das Entsorgungsunternehmen Grüning+Loske. Mit dem „SmellMasterTruck“ wurde eine effektive und kostengünstige Lösung gefunden: Moleküle werden in winzige Partikel verdampft und dem zu entsorgenden Gut zugeführt. Die beim Absaugvorgang entstehende, stark belastete Abluft wird umgehend neutralisiert. Der „SmellMasterTruck“ ist für Saugfahrzeuge aller Hersteller geeignet und schnell installiert. Verfügbar sind Behälter mit einem Fassungsvermögen zwischen 20 und 60 Liter und neutralisierende Wirkstoffe für unterschiedlich starke Gerüche. Je nach Kundenwunsch ist eine manuell gesteuerte oder eine automatische Variante erhältlich. Bei der Geruchsneutralisation wird kein Wasser benötigt, auch besteht kein Risiko der Frostbildung. Geeignet ist das für Mensch und Umwelt unbedenkliche System für Einsätze im Innen- und Außenbereich.

Effiziente Frittierölfilter

Um Abfälle dauerhaft zu reduzieren, empfiehlt sich unter anderem der Einsatz innovativer Filtersysteme. Mit entsprechenden Geräten, wie sie die Vito AG bietet, lassen sich Frittierölkosten um bis zu 50 Prozent reduzieren. Durch das spezielle Reinigungssystem wie beispielsweise des Vito® XM bleibt das Öl länger haltbar und qualitativ hochwertig. Eine Besonderheit ist, dass keinerlei Chemikalien zur Reinigung benötigt werden und so der Geschmack des Frittierguts optimal erhalten bleibt. Die Technik sorgt dafür, dass das Gerät auch bei Temperaturen von 175 °C arbeitet, aber gleichzeitig die höchste Arbeitssicherheit bietet, da kein direkter Kontakt mit heißem Öl entsteht. Nach der Filtration kann das Öl einfach wieder automatisch in die Fritteuse zurückgepumpt werden. Nutzt man also die effizienten Lösungen der Hersteller für seinen Betrieb, so lassen sich Arbeitsschritte kostengünstig und nachhaltig optimieren.

> www.klaro.eu
> www.gruelo.de
> www.vito.ag