Natürlich müssten die Zahlen stimmen, aber ein nachhaltiges Preismanagement beinhalte mehr als nur Yield- und Revenue-Management und eine Standard-Warenkalkulation. „Preismanagement ist nicht nur die Sache des Unternehmers!

Nur ganz wenige haben den wirklichen Mumm, ihre Mitarbeiter – teilweise auf allen Ebenen – auf diese Reise mitzunehmen und die Relationen zwischen Preis und Kosten offen auf den Tisch zu legen“, erläutert de Wolf. „Wir als Berater und Umsetzer entdecken zu oft, dass die meist notwendigen Zahlen als Basis für eine Preisgestaltung überhaupt nicht als Management-Instrument weitergegeben und damit nicht benutzt werden.

Zeigen Sie Transparenz, involvieren Sie ihre Mitarbeiter in Ihre Preisstrategie – und Sie bekommen für dieses ‚Empowerment‘ ein vollständiges ‚return on involvement‘, also einen sehr hohen Grad der Teilhabe der Mitarbeiter am Unternehmen. Sie nehmen damit Ihre Mitarbeiter in die Verantwortung, und das wird sich im Umsatz, in Kosten, in der Qualität und Mitarbeiterbindung positiv bemerkbar machen.

„Eine weitere Herausforderung, so Norbert de Wolf, sei die Verbesserung des „Incremental rate of conversion“-Ergebnisses. „Incremental rate of conversion“ ist zusätzlicher Umsatz, der direkt dem Ergebnis der Abteilung zugeschlagen wird. „Wer daraus einen Wettbewerb macht und jede Woche in allen Abteilungen das Ergebnis veröffentlicht, wird durch das ‚involvement‘ seiner Mitarbeiter mehr Geld verdienen.“