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AllergenkennzeichnungAllergenkennzeichnung - Der richtige Umgang mit der neuen Deklarationspflicht

Ab dem 13. Dezember ist es offiziell: Die Umsetzung der neuen Lebensmittelinformationsverordnung tritt in Kraft und die Information zu Allergenen auch bei loser Ware wird Pflicht. Wir haben für Sie Checklisten, hilfreiche Informationsvideos und innovative Technik-Tools zur Erleichterung der Umsetzung zusammengestellt. Nutzen Sie die Umstellung, bringen Sie Ihr Unternehmen nach vorne und schaffen Sie mir Angeboten für Allergiker einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz.




Handlungsempfehlungen zur Allergenkennzeichnung

Die Allergeninformation kommt ab 13. Dezember, auch wenn noch nicht alle Details der schriftlichen Kennzeichnung wie auch die Möglichkeit der mündlichen Information abschließend geklärt sind. Der DEHOGA Bundesverband erwartet von der Bundesregierung, dass bis zu dem Datum eine nationale Regelung in Kraft tritt. Fest steht schon jetzt: Die mündliche Auskunft allein wird von 13. Dezember 2014 an nicht mehr ausreichen.

  • Jeder Betrieb sollte seine Mitarbeiter in Küche und Service ausführlich über die Bedeutung von Allergien und Unverträglichkeiten informieren und das DEHOGA-Plakat „14 Zutate und Stoffe, die Allergien und Unverträglichkeiten auslösen können“ aushängen. Wichtige Hintergrundinformationen bietet auch die DEHOGA-Broschüre „Gute Gastgeber für Allergiker“.
  • Wenn ein Gast zum Beispiel sagt, er sei allergisch auf Nüsse, muss jedem Mitarbeiter die Bedeutung dessen klar sein. Jedem Gast muss eine absolut sichere Auskunft gegeben werden. Sollten Mitarbeiter keine sichere Auskunft geben können, ist der Küchenchef zu kontaktieren.
  • Betrieben wird empfohlen, sämtliche allergene Zutaten zu identifizieren und schriftlich festzuhalten.
  • Die schriftliche Auskunft kann zum Beispiel in einer separaten Kladde erfolgen, es kann zudem eine spezielle Allergikerkarte vorgehalten werden.
  • Eine Kennzeichnung in der allgemeinen Speisekarte ist möglich, aber laut DEHOGA nicht empfehlenswert. Dies könnte bei Gästen ohne Allergien für Irritationen sorgen und wäre wenig praxistauglich.

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Wie unterschiedlich schmecken Mineralwässer? Und wie reagieren Gäste auf edle Flaschendesigns? Ein neues Startup bietet Gastronomen Mineralwässer aus Deutschland und Europa zum Testen. Eine einfache Registrierung reicht aus, und jeder Gastronom wird zum Profitester.

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Die Macher der „MenuPublisher“ bezeichnen ihre Lösung als gutes Instrument, um die Allergenkennzeichnung umzusetzen.
Allergenkennzeichnung

Angebote für Allergiker schaffen

Mit dem „MenuPublisher“ hat das Unternehmen medienmacher ein Tool geschaffen, mit dem Gastronomen ihre Speisekarten digital verwalten können. Sie bekommen damit auch die Möglichkeit, sich als Anlaufpunkt für Allergiker zu positionieren, indem sie komfortabel sämtliche Inhaltsstoffe publizieren.

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Durch das gastronovi-System können Nutzer ständig und überall auf die Datenbank mit allen Informationen zugreifen.
Allergenkennzeichnung

Allergene auf Knopfdruck anwählen

Der Softwareanbieter gastronovi bietet Gastronomen die Möglichkeit, über ein zentrales System die Allergenkennzeichnung beispielsweise ins interne Rezeptbuch und alle Speisekarten zu übertragen, aber auch die Zutaten mit Lieferantenartikeln zu verknüpfen.

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Hotelier- und Gastronomen-Meinungen zur Allergenkennzeichnung

Angelika Hoffmann fühlt sich vorbereitet, wenn am 13. Dezember die Allergenkennzeichnung in Kraft tritt. Die Inhaberin des Hotels Straelener Hof in Staelen hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt und ihre Gerichte analysiert. „Wir werden eine allergengekennzeichnete Karte haben“, sagt sie, „Diese werden wir den Gästen allerdings nur auf Wunsch aushändigen.“

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Seit 35 Jahren steht Robert Drechsel, Inhaber der Gaststätte Zum alten Schuster in Weiden, selbst am Herd. Wie er die Allergenkennzeichnung umsetzen kann, weiß er noch nicht genau: „Wir sind doch kein Labor“, sagt Drechsel. Veränderungen, so seine Meinung, wird es auf jeden Fall geben. Schon seit fast einem Jahr beschäftigt sich der engagierte Wirt mit dem Thema, seit er das erste Mal davon gehört hat.

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VideoAllergenkennzeichnung leicht erklärt


Simpleshow erklärt Allergenkennzeichnung


Passau Allergenkennzeichnung von Speisen

Allergenkennzeichnung in der Gastronomie


Verbraucherschutz: Kennzeichnungspflicht für Allergene

Hilfreiche Checklisten und Unterstützung

  • In den Chefmanship Centren bietet Unilever Food Solutions Küchenleitern spezielle „Train the Trainer“-Schulungen durch Ernährungswissenschaftler an. Es wurde extra ein Schulungspaket für die Gastronomie entwickelt, darin sind Poster für die Küche, Checklisten und auch Schulungsmaterial mit Speaker Notes zur Unterstützung für den Referenten und sogar ein kurzer Lehrfilm enthalten. Obendrein gibt es von Unilever Food Solutions o.d.A.-Produkte. Das sind Zutaten, mit denen in der Küchenpraxis gearbeitet werden kann, ohne dass Allergene deklariert werden müssen. Damit wird der Einsatz von „versteckten Allergenen“, also nicht direkt eingesetzten Allergenen, vermieden. Infos unter > www.unileverfoodsolutions.de
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  • Nestlé Professional bietet einen einfachen Einstieg mit der nutripro-Broschüre. Eine schnelle Übersicht verschafft das DIN A1-Poster. Es gibt einen kompakten Überblick über Lebensmittelallergene und -intoleranzen und über die 14 Hauptallergengruppen. Darüber hinaus bietet Nestlé Professional im Oktober einen Workshop speziell zum Thema „Allergien und Unverträglichkeiten“ im Service Center in Frankfurt an. Infos unter > www.nestleprofessional.de
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  • Auch FrieslandCampina Foodservice hat sich bestens in Sachen Deklarationspflicht/LMIV vorbereitet und alle Key Accounter beziehungsweise Anwendungsfachberater eingehend zum Thema geschult. Sie stehen als kompetente Ansprechpartner jederzeit zur Beantwortung spezieller Detailfragen zur Verfügung.

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ITKassensysteme

Allergene ausweisen und ausdrucken

„In der Lebensmittel-Informationsverordnung wird unter anderem festgelegt, dass eine verpflichtende Information zu Allergenen ab dem 13. Dezember dieses Jahres auch bei losen Waren erfolgen muss“, erläutert Thomas Stümmler, Vorstand Marketing und Vertrieb bei Vectron.

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Brot enthält Mehl und damit Gluten. Für Menschen, die allergisch auf glutenhaltige Lebensmittel reagieren, muss dies bald gekennzeichnet werden.
Aktuelles

Allergenkennzeichung – Was erwartet die Betriebe?

GASTGEWERBE-Magazin sprach mit Dr. Torsten Dickau, Ökotrophologe und Leiter des Nestlé Professional Service Centers, und Dipl. oec. troph. Susanne Koch, Diätassistentin bei Unilever Food Solutions, darüber, was Betriebe zu erwarten haben und was es nun umzusetzen gilt.

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