Harald Becker leitet mit der WIHOGA in Dortmund eine der innovativsten Hotelfachschulen Deutschlands.

In den letzten 51 Jahren ihres Bestehens hat die WIHOGA innovative Trends in der Aus- und Weiterbildung von jungen Menschen aus dem Gastgewerbe gesetzt.

Fast alle erfolgreichen Absolventen der Dortmunder Hotelfachschule sind heute in verantwortungsvollen Führungspositionen in Deutschland und der ganzen Welt aktiv. Dabei setzt die Schule auf ein einzigartiges Coaching-Konzept, mit dessen Hilfe die individuellen Führungskompetenzen der Studierenden entdeckt und weiterentwickelt werden.

„Wir bieten ein pädagogisches Qualitätsmanagement, das alle Unterrichtsprozesse und Unterrichtsergebnisse optimiert“, erklärt Schulleiter Harald Becker. „Unsere Studierenden und Schüler profitieren von der persönlichen Kommunikation mit einem engagierten Lehrerkollegium, das ihnen grundsätzlich auch über die Unterrichtszeit hinaus beratend und unterstützend zur Seite steht.“

So können alle einen aktuellen und ständig weiterentwi­ckelten Wissenspool nutzen, auf den jeder im schuleigenen Intranet zugreifen kann. Auch beim Aufbau des späteren Karrierenetzwerkes steht die WIHOGA mit zahlreichen Kontakten zu erfolgreichen Absolventen und den Premiumpartner-Unternehmen der Schule zur Verfügung.

International ausgerichtet

Auch international hat die WIHOGA ein gewichtiges Wort mitzureden. So erkennt zum Beispiel die Johnson & Wales University, mit 20 000 Studenten größte gastgewerbliche Bildungseinrichtung in den USA, den Abschluss der WIHOGA als dem „Bachelor Degree“ gleichwertig an und bietet den Dortmunder Absolventen ein 18-monatiges Aufbaustudium zum Master of Business Administration (MBA) an.

Nach Auskunft des Schulleiters muss moderne Aus- und Weiterbildung heute und in Zukunft international ausgerichtet sein, eine enge Verzahnung mit der Praxis aufweisen, Schlüsselqualifikationen trainieren, moderne, IT-gestützte Lern- und Lehrmethoden einsetzen und die Individualität der Lernenden berücksichtigen.

„Die WIHOGA will dem Gastgewerbe als starke Dienstleistungsbranche den engagierten und qualifizierten Führungskräftenachwuchs bescheren, den es für ihren Erfolg benötigt“, verspricht Becker.

„Wir werden unsere führende Stellung in der branchenbezogenen Aus- und Weiterbildung durch die beschriebene Zukunftsausrichtung sichern und ausbauen. Ziel ist es, auf diese Weise zum bundes- und europaweit bekannten Markenzeichen für Dortmund und Nord­rhein-Westfalen zu avancieren.“

Erfolgreiche Absolventen

Holten sich vor einem halben Jahrhundert nur 50 junge Leute aus Hotellerie und Gastronomie an der WIHOGA in Dortmund das Rüstzeug für eine Karriere im Gastgewerbe, waren es im vergangenen Jahr bereits über 4 500 Nachwuchskräfte. Die meisten Absolventen haben die steile Karriereleiter erklommen. Hier einige Erfolgsbeispiele:

York Brandes (45), General Manager „The Chedi Muscat“, Oman: „Es war die beste Entscheidung von mir, die WIHOGA zu besuchen und eine vernünftige Ausbildung und Basis in allen Bereichen des Managements zu bekommen. Die Schule war und ist ein wichtiger Bestandteil meiner Karriere. Mit der richtigen praktischen Erfahrung vor dem Besuch der Schule, der richtigen Wahl des Arbeitgebers danach und einer positiven weltoffenen Arbeitseinstellung ist die WIHOGA das richtige Sprungbrett für jeden in neue Zweige der Hotellerie.“

Tina Froböse (32), Fachberaterin für Hotellerie und Gastronomie: „Die Partnerschaft mit der Johnson & Wales University ermöglichte es mir, innerhalb eines Jahres mit meinem MBA einen Hochschulabschluss zu erwerben, der internationale Anerkennung genießt. Dabei bildeten das Studium an der WIHOGA und das umfassende Abschlussprojekt eine sehr solide Basis, die mir auch heute im Berufsleben zu Gute kommt.“

Holger Schroth (46), Geschäftsführender Direktor Kempinski Hotel Mall of the Emirates Dubai: „Es war und ist in meiner Karriere extrem wichtig, die richtige Balance zwischen praktischer Arbeit und theoretischer Ausbildung zu finden. In diesem Sinne hat die Hotelfachschule Dortmund mir zunächst einmal den Weg geebnet, in die Luxushotellerie zu kommen und dort erfolgreich zu sein. Meine Entscheidung nach Dortmund zu gehen, hatte vor allem mit der Bezeichnung Wirtschaftsfachschule zu tun, da ich speziell auf Wirtschaftlichkeit und nicht auf den gastronomischen Teil mein Hauptaugenmerk legte. Diese Erwartung hat die WIHOGA voll und ganz erfüllt.“

Rolf Slickers (48), Hoteldirektor Pullman Cologne: „Obwohl ich vor dem Besuch der Dortmunder Hotelfachschule bereits zehn Jahre im In- und Ausland in der Top-Hotellerie gearbeitet hatte, habe ich erst auf der WIHOGA das Vokabular erlernt, um im Management eines internationalen Konzernhotels bestehen zu können. Gleichzeitig konnte ich meinen „Werkzeugkas­ten“ mit genau den Tools füllen, die mir in den letzten 20 Jahren in Situationen mit besonderen Herausforderungen nachhaltigen Erfolg ermöglicht haben.”

Beate Merchel, Objektleiterin Studio 478: „Die WIHOGA hat mir nicht nur viel Wissen gebracht, sondern auch viele Türen und Chancen im Berufsleben der Gastronomie-Branche geöffnet. Intensive Beratung der Lehrer an der WIHOGA haben mich zu einem Auslandsstudium und einer Arbeitsstelle im Ausland gebracht, was mich beruflich und persönlich stark voran- gebracht und geprägt hat.“

Otto Kurzendorfer (40), General Manager Holiday Inn Shanghai Vista: „Die WIHOGA schafft das Grundgerüst eines erfolgreichen Managers durch fachbezogene, aber nicht detailverliebte Planung des Lehrinhalts, überschaubare Größe und Strukturen, warmes und herzliches Miteinander von Schülern und Lehrern, qualifizierte Studenten durch selektives Auswahlverfahren. Was mich nach 13 Jahren noch mit der WIHOGA verbindet, ist meine berufliche Verbindung nach Deutschland. Ich würde diese Schule auf jeden Fall wieder besuchen, denn ohne die WIHOGA wäre ich nicht so schnell in meiner Karriere vorangekommen.“