„Es gibt heute noch Fälle, in denen mir das Fach- und Hintergrundwissen aus meiner Zeit an der Steigenberger Hotelfachschule in Bad Reichenhall hilft.“

Gregor Lemke ist da ganz ehrlich. Er ist heute Chef des „Bratwurst Röslein“, einer der Hochburgen der Nürnberger Bratwurst, eines Catering-Unternehmens, und steht damit an der Spitze eines rund 100-köpfigen Teams.

„Schon wieder Schule“, war sein erster Gedanke, als er von der Familie nach der Schulausbildung auf die Steigenberger Akademie geschickt wurde. Lemkes Eltern betrieben in Garmisch-Partenkirchen ein Hotel, der Sohn sollte gut ausgebildet werden für die Branche.

„Was ich dort in der einjährigen Berufsfachschule gelernt habe, hätte ich durch eine Lehre nicht mitbekommen“, sagt er. Noch heute profitiere er von Fachwissen und Hintergrundinformationen. „Das verleiht einem Kompetenz dem Gast gegenüber, aber auch Respekt bei den Mitarbeitern“, sagt Lemke heute. Das Wissen: nicht existenziell, aber „nice to have“.

Für die Reichenhall-Absolventen sei es leicht, eine Lehrstelle zu bekommen. So hat Gregor Lemke eine Ausbildung zum Hotelkaufmann angeschlossen, während der Bundeswehrzeit schon das Kasino geleitet und war später zehn Jahre im Münchner Tradi­tionslokal Donisl.

Vor 15 Jahren wagte er mit der Übernahme des „Bratwurst Röslein“ den Sprung in die Selbstständigkeit und schreibt seitdem seine persönliche Erfolgsgeschichte im Schatten des Nürnberger Rathauses.

Der Spagat, hier den Touristen ein fränkisches Traditionslokal zu präsentieren, gleichzeitig aber ein Dorfwirtshaus mitten in der Stadt zu schaffen, ist ihm gelungen.

Dabei stellt er sich als Wirt ganz bewusst in den Mittelpunkt, ist präsent bei den Gästen und sucht den Kontakt.

Gregor Lemke ist auch seit 15 Jahren im Vorstand der Vereinigung ehemaliger Schüler der Reichenhaller Schule. Mittlerweile 1500 Mitglieder zählt diese „Studentenverbindung“, wie er es nennt.

Ein Netzwerk hat sich dabei über die ganze Welt gespannt, und für Lemke sind vor allem die zweimal im Jahr stattfindenden Treffen besonders wichtig. Dabei gibt es immer Fortbildungsseminare, denn „man darf nie abstumpfen, muss immer am Puls der Zeit sein“, wie er es nennt.

Diese Neugierde, das Streben nach immer neuen und aktuellen Informationen, „ist in der Schulzeit gesät worden“, sagt Lemke. Die Ernte fährt er täglich in seinem Betrieb ein.

Steigenberger-Akademie in Bad Reichenhall

Seit über 60 Jahren bietet die Steigenberger Akademie Bad Reichenhall First Class-Ausbildung in der Hotellerie und somit die richtige Einstiegsvoraussetzung für einen erfolgreichen Karrierestart in Hotellerie und Gastronomie. Zur Steigenberger Akademie gehören die Steigenberger Hotelberufsfachschule und die Steigenberger Hotelfachschule als staatlich anerkannte Privatschulen.

Das Bildungsangebot der Steigenberger Akademie Bad Reichenhall umfasst die einjährige Hotelberufsfachschule, den staatlich anerkannten Abschluss Hotelbetriebswirt, einschließlich Fachhochschulreife für Bayern, sowie den Akademie-Abschluss Hotelökonom. Das breite Bildungsangebot wird ergänzt durch Vorbereitungskurse zur IHK-Prüfung für Meister im Gastgewerbe sowie zur Ausbildereignungsprüfung.

Ergänzt wird das Bildungs­angebot in diesem Jahr durch die Ausbildung zum staatlich geprüften Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement mit gleichzeitigem Erwerb der Fachhochschulreife.

Die Aus- und Weiterbildungsprogramme auf dem 2009 komplett modernisierten Campus in Bad Reichenhall zielen auf die hoch qualifizierten Fachkräfte von morgen, die in einem multikulturellen Umfeld leben, die Art der gepflegten Hotellerie und Gastronomie ebenso beherrschen wie moderne Management-Techniken, gepaart mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und den erforderlichen “Softskills”.

Gelernt wird in kleinen Gruppen in fachpraktischem Unterricht, der durch Konzept-Entwicklungen und die Umsetzung realer Aufgaben ergänzt wird.

Kontakt
Steigenberger Akademie GmbH
Campus Bad Reichenhall
Zenostraße 6
83435 Bad Reichenhall
Telefon: 08651/9666-55
www.steigenberger-akademie.de