Gesundes Rauchen. So machen Hersteller von elektronischen Zigaretten auf ihre Produkte aufmerksam. Für die Umwelt stimmt diese Aussage allemal, zumal der ausgeatmete Dampf nur aus unschädlichem Wasserdampf bestehen soll. In einem speziellen Brennelement im Innern der High-Tech-Fluppe verdampft eine alkoholische Lösung, die mit Nikotin angereichert ist. An der Spitze leuchtet eine rote LED, um die Illusion perfekt zu machen.
Da bei diesem Prozess kein Tabak verbrannt wird, sollen auch keine Schadstoffe in den Körper gelangen. Soweit die Theorie. Ob es das Rauchen wirklich gesünder macht, ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Als sicher gilt jedoch, dass Nikotin eindeutig den Suchtdruck der Raucher erhöht und als gesundheitsschädliches Nervengift eingestuft ist.

Jürgen Benad, Geschäftsführer im DEHOGA Bundesverband, Foto: DEHOGA Bundesverband
Da niemand weiß, was die Hersteller zusätzlich in die Nikotinkapseln mischen, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich. Die US-amerikanische Kontrollbehörde FDA kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis. Demnach fanden sie in den Proben bereits 2009 giftige Substanzen – darunter krebserregende Nitrosamine.Und von einer offiziellen Raucherlaubnis in Räumlichkeiten, in denen Qualmverbot herrscht, kann auch nicht die Rede sein.
„Das Bundesgesundheitsministerium hat vor kurzem noch einmal klargestellt, dass im Bundesnichtraucherschutzgesetz ein allgemeines Rauchverbot geregelt wird ohne Unterscheidung bestimmter Produktgruppen wie Zigarren, Zigaretten oder E-Zigaretten“, sagt Christoph Meinerz vom nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium. „Dementsprechend ist auch in Nordrhein-Westfalen überall dort, wo ein gesetzliches Rauchverbot gilt, die Nutzung der E-Zigarette nicht zulässig.“
Aus Sicht des DEHOGA Bundesverbandes verstoße der Konsum von E-Zigaretten nicht gegen die geltenden Nichtraucherschutzgesetze, da es sich beim Konsum nicht um Rauchen im Sinne der einschlägigen Gesetze handelt. „Aus diesem Grund könnte das elektronische Rauchen in der Tat eine Alternative zum konventionellen Qualmen sein“, meint Jürgen Benad, Geschäftsführer im DEHOGA Bundesverband.
„Es gilt jedoch zu bedenken, dass der Konsum einer E-Zigarette für nicht informierte Dritte dem Konsum einer ‚echten‘ Zigarette sehr ähnelt und so zu erheblichen Irritationen führen könnte. Daher wäre es möglich, dass Gastronomen den Konsum von E-Zigaretten verbieten, was ihnen aufgrund ihres Hausrechts auch zusteht, um so eventuelle Stresssituationen mit anderen Gästen zu vermeiden.“
Verbot
Neben Nordrhein-Westfalen hat sich nun auch Baden-Württemberg entschieden, dass für E-Zigaretten dieselben Regeln gelten wie für herkömmliche Zigaretten. Ob diese Entscheidung Auswirkungen auf die restlichen Bundesländer hat, bleibt abzuwarten.
Zusatz
Die Meinungen zu möglichen Gesundheitsgefährdungen, die von elektronischen Zigaretten ausgehen können, gehen weit auseinander. Während die US-amerikanische Kontrollbehörde FDA in etlichen Proben toxische, zum Teil sogar krebserregende Substanzen gefunden hat, soll eine vom Verband des eZigarettenhandels (VdeH) in Auftrag gegebene Studie beweisen, dass keine Giftstoffe im Dampf von eZigaretten enthalten seien.
Allerdings wurde der Dampf untersucht, den sechs Probanden als so genannten Passivrauch nach dem Inhalieren wieder ausgeatmet hatten. Die Studie des VdeH lag der Redaktion bei Drucklegung des aktuellen Gastgewerbe Magazins noch nicht vor, da sie erst am 2. Februar 2012 veröffentlicht wurde.



E-Zigarette
Liebe Leute,
wer auch immer ständig alles kontrolliet und reglementiert, sollte einfach nur mal die Lebensmittelzusätze auf`s Korn nehmen. Komisch, über Aspartam, Flour, Jod, Alufolien usw. macht sich kein Mensch Gedanken. Das sind Gifte, richtige Gifte!!!! und es interessiert niemanden. Auch bei Alkohol gucken alle schön weg. Wie wäre es denn mit einem Alkoholverbot? Was würden die Gastronomen dazu sagen?
Also, dröhnt eure Gäste weiterhin zu, aber vergesst nicht die Kaffeemaschinen abzustellen, denn das ist ganz gefährlicher Wasserdampf…….
Grüße aus dem Freistaat Park Hotel
Comment by Margot Pfister-Murbach — 2. Februar 2012 um 12:29
http://www.presseportal.de/pm/103765/2191711/neue-studie-beweist-kein-passivrauch-bei-ezigaretten
ohne weiteren Kommentar
Comment by Thomas Tesch — 2. Februar 2012 um 12:32
und noch einer…
http://www.derwesten.de/region/experten-halten-verbot-der-e-zigarette-in-nrw-fuer-nichtig-id6307945.html
Könnte der Hotel- und Gaststättenverband vielleicht auch mal etwas couragierter für seine dampfenden zahlenden Gäste auftreten? Die Bevormundung durch den Staat in Frage der Raucherlaubnisse haben Sie sich ja nun schon aufdrücken lassen…
Comment by Thomas Tesch — 2. Februar 2012 um 12:39
Neue Studie beweist: Kein Passivrauch bei eZigaretten!
http://www.presseportal.de/pm/103765/2191711/neue-studie-beweist-kein-passivrauch-bei-ezigaretten
Comment by Dampferin — 2. Februar 2012 um 13:37
Als eigenständig denkendem Menschen sollte dem Gast auch unbedingt verwehrt werden, selbständig zu riechen, ob der Gast nun raucht oder dampft…?!?
Comment by N. — 3. Februar 2012 um 01:29
Hallo!
Können Sie mir diesen Text als Mail senden( E Zigarette), dann lege ich das in unserem Restaurant aus, leier kriege ich das hier nicht ausgedruckt.
Vielen lieben Dank
mit sonnigen Grüssen aus Xanten
Natalie Hilpert
Restaurantleitung
Comment by Natalie Hilpert — 5. Februar 2012 um 15:14
Wer sich ein wenig bemüht, der findet sehr leicht die Wahrheit über die E-Zigarette heraus. Sie ist eine deutlich weniger schädliche Alternative für den Konsumenten und frei von Passivgefahren. Gerne möchten Dampfer in Lokalen, Hotels und anderen gastlichen Häusern einkehren, gutes Essen genießen und ein Glas Wein trinken. Aber wenn ich nicht dampfen darf, dann esse ich eben daheim.
Comment by Werner — 6. Februar 2012 um 13:33
Nur aufgewärmtes Geschwätz, was da von Jürgen Benad kommt. Keine Fakten mit Quellenangaben, Keine Stellungnahme mit Zielrichtung, Keine Hilfestellung für Gastwirte, Verbot in Baden-Württemberg ohne Beleg? Altes Gewäsch mit Prüfungen der FDA (jeder weiß dass dort nichts Nachweisbares belegt wurde)
“…Da niemand weiß was in den Kapseln…” Als DEHOGA Vorstand sollten die Zertifikate (die ein Händler für seine Ware haben muß) SGS, LFGB, RoHS, CE,… (alles was gebraucht wird um Genussmittel in Deutschland zu vertreiben) wohl bekannt sein.
Der konnte den Gastwirten schon nicht helfen als die Umsätze ohne Raucher einbrachen und nun versaut er auch noch die nächste Chance. -Ich gehe in kein Lokal mehr mit dem ?Gütesiegel? “DEHOGA-Mitglied”.
Schwacher Verband. Pfui
Comment by Ina — 7. Februar 2012 um 02:12
ich finde es nur noch traurig, das immer noch solche alten,schon längst widerrufene Fakten hier aufgetischt werden. Ich frage mich, für wie blö.. halten die uns? Das mit dem Nitrosamin von der Kontrollbehörde FDA in den USA, ist doch schon seit laaaanger Zeit widerlegt und ein alter Hut. Aber die Menschen Bange machen damit, schämt Ihr Euch nicht? Ich finde, das Ihr Euch einfach ein Armutszeugnis ausstellt, wenn immer noch nach den neuesten Veröffentlichungen und Testergebnissen immer noch so ein hirnverbrannter Blödsinn veröffentlicht wird. Traurig. Oder ihr hängt auch mit der Tabakindustrie unter einer Decke, und bekommt Provision für den Dreck den Ihr hier verbreitet….Tabaksteuer, das wird teuer…
Comment by Adelheid Rippe — 7. Februar 2012 um 02:58
http://www.presseportal.de/pm/103765/2191711/neue-studie-beweist-kein-passivrauch-bei-ezigaretten
Comment by Adelheid Rippe — 7. Februar 2012 um 02:59
Die US-amerikanische Kontrollbehörde FDA kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis. Demnach fanden sie in den Proben bereits 2009 giftige Substanzen – darunter krebserregende Nitrosamine.
Haben Sie vergessen zu erwähnen das die FDA für den Versuch aufgrund des GUtachtens die e-Zigarette in den USA zu verbieten eine ordentliche Abmahnung durch ein US Gericht kassiert hat?
Warum enthalten Sie Ihren Lesern denn die höher der gefundenen Nitrosamine?
Haben Sie sich die FDA Sudie etwa nicht angesehen?
Hier können wir Dampfer aber aushelfen, es waren weniger als 0,2nanogramm/ml Liquid entspricht also 0,02ng/Zigarettenersatz da 1ml Liquid in etwa 10 Zigaretten entspricht.
Zum Vergleich gelten in Deutschland 5ng/Liter Bier als unbedenklich.
Hier muss also ein bereits in Verruf geratenes Gutachten herhalten um irgendwas gegen die e-Zigarette in der Hand zu haben indem man nur die hälfte berichtet…
Comment by Borsti — 7. Februar 2012 um 05:55
Bevor man einen derartigen Artikel schreibt, der möglicherweise viele Menschen falsch beeinflusst, sollte man sich doch ein wenig besser informieren. Nur die altbekannten Falschinformationen aufzuwärmen führt zu nichts Gutem.
Außerdem entblößt sich der Artikelschreiber, indem er offensichtliche Unkenntnis der betreffenden Materie zur Schau stellt. Das hätte nicht sein müssen. Es gibt ausreichend Quellen im Netz, die zur Verfügung gestanden hätten, so man sie denn hätte nutzen wollen.
http://ig-ed.org/faktensammlung.html
Das ist schon mal eine gute Adresse, wo man sich mit entsprechenden Informationen hätte versorgen können. Andere Adressen sind bereits in älteren Kommentaren mitgeteilt worden.
Comment by Afreakana — 7. Februar 2012 um 11:12
Zum Zeitpunkt der Recherche zu diesem Artikel lag mir das Ergebnis der vom Verband des eZigarettenhandels e.V. in Auftrag gegebenen Studie leider noch nicht vor. Ansonsten hätte ich sie selbstverständlich in meine Geschichte einfließen lassen.
Holger Bernert
Redaktion
Gastgewerbe Magazin
Comment by Holger Bernert — 7. Februar 2012 um 12:05
Sehr geehrter Herr Bernert,
warum nehmen Sie diesen auf nicht ausreichenden/falschen Informationen basierenden Artikel dann nicht schnellstmöglich von Ihrer Seite?
Comment by ganescha — 7. Februar 2012 um 14:28
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