Woher kommt das Geflügelfleisch, das im Restaurant auf dem Teller landet? Wenn es nach dem Zentralverband der Geflügelwirtschaft (ZDG) geht, müssen Gastronomen dies künftig immer kennzeichnen. Aus Sicht des DEHOGA ist dies einmal mehr eine populistische Forderung zulasten der Gastronomie, die den Gästen – wenn überhaupt – wenig Mehrwert bietet. „Der Gast, den es wirklich interessiert, kann nachfragen, und er bekommt Auskunft“, sagt DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. „Schon jetzt müssen Allergene und Zusatzstoffe angegeben werden, was für die Unternehmer einen erheblichen Aufwand bedeutet. Außerdem müssen Speisekarten lesbar bleiben.“ Immer neue Bürokratie unter dem Deckmäntelchen des angeblichen Verbraucherschutzes lehnt der DEHOGA ab. Hartges verwies in diesem Zusammenhang auch darauf, dass viele Betriebe auf  freiwilliger Basis die Herkunft ihres Fleisches ausweisen, zum Beispiel bei regionaler Küche.