Laut der Studie von Christie & Co gibt es unterschiedliche Spielarten von Mixed-Use-Konzepten. Neben der traditionellen Unterscheidung von Nutzungsmischung – also unterschiedliche Nutzungen auf mehrere Gebäude verteilt – und Mischnutzung – verschiedene Nutzungen in einer Immobilie kombiniert – haben die Hotelexperten noch weitere Trends beobachtet. „Die Hotellerie hat die Idee mit ihren neuen ‚Open-Lobby‘-Konzepten nochmals anders interpretiert. Im Rahmen der Wiederentdeckung von Hotelgemeinschaftsflächen findet nicht nur eine Verschmelzung der klassischen Funktionsbereiche statt.

Für die Kombination unterschiedlicher Nutzungen mit Hotels sprechen viele Faktoren. „Mittlerweile ist es schwierig geworden, große Bauvolumina in begehrten Innenstadtlagen zu realisieren, da die Anforderungen der öffentlichen Hand, welche die Nutzung festlegt, deutlich gestiegen sind. Um eine wirtschaftlich interessante maximale Ausnutzung der raren Flächen zu erreichen, müssen verschiedene Nutzungen kombiniert werden. Gerade Hotels gelten dabei als vielversprechende Assetklasse, da eine Betreiberimmobilie zwar als risikoreicher gilt, allerdings auch höhere Renditen erzielt – in Zeiten von Yield-Compression ein nicht zu vernachlässigender Vorteil“.

Über Christie & Co
Christie & Co wurde 1935 in London gegründet und ist die Nummer 1 für Hotelimmobilien in Europa. Das Unternehmen begleitet auch Transaktionen von Gastronomie-, Freizeit-, Pflege- sowie Einzelhandelsimmobilien und bietet fundierte Beratungs- und Bewertungsdienstleitungen an. Christie & Co beschäftigt rund 280 Experten, die neben ihrer Kenntnis der regionalen und überregionalen Märkte auch über ein breites Know-how in Bezug auf aktuelle Markttrends und örtliche Besonderheiten verfügen. Das Unternehmen unterhält 30 Niederlassungen.