Erst die intensive Beratung durch Gerd Pfeuffer vom GBS Gastgewerbe Beratungs Service hat das Ausflugslokal wieder in die Erfolgsspur gebracht. Viele Generationen von Familien haben den Sonntagnachmittag im Kaldenkirchener Grenzwald verbracht und den Ausflug im Waldgasthaus Galgenveen ausklingen lassen.

„Meine Eltern haben über 30 Jahre lang ein gut gehendes Geschäft geführt“, erinnert sich Ralf Dinter. „Als wir dann vor neun Jahren die Nachfolge angetreten haben, sollte alles so weiterlaufen. Doch weit gefehlt. Wir hatten sehr viel Arbeit und am Ende des Tages war nicht genug Geld in der Kasse.“ Also mussten der 47-jährige Koch und seine Frau die Notbremse ziehen. Das war Anfang 2009. „So konnte es nicht mehr weitergehen“, erinnert sich Anja Dinter. „Wir standen vor dem finanziellen Ruin. Professionelle Hilfe war angesagt.“ Die fanden sie beim GBS, dem Beratungspartner des DEHOGA Nordrhein. Nach der ersten Betriebsanalyse stand sehr schnell fest: Ein neues Konzept muss her.

Im Mittelpunkt der Beratung stand damals die Umgestaltung der Speisekarte. Ralf Dinter: „Als traditionelles Ausflugslokal und Speisegaststätte war die Qualität des Essens zwar immer gut, aber wir hatten damals kaum Ahnung von Warenkalkulation. Wir kauften die Lebensmittel zu teuer ein und passten die Preise nicht entsprechend an.“ Darüber hinaus standen die Anpassung der Öffnungszeiten und eine Modernisierung der Räumlichkeiten hin zu einem freundlichen Ambiente an. „Leichter gesagt als getan, wenn einem das Wasser  bis zum Hals steht“, merkt die gelernte Erzieherin an. In kleinen Schritten haben sie schließlich das umgesetzt, was ihnen der  GBS geraten hat. Darüber hinaus mussten sich die Beiden kaufmännisches Grundwissen aneignen, was ihnen bis dato niemand vermittelt hatte.

Der Aufwand hat sich gelohnt. Heute steht das Waldgasthaus als grundsolides Unternehmen da. In den letzten Jahren kam es zu deutlichen Umsatz- und Gewinnsteigerungen. Es mussten sogar zwei zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden. „Die professionelle Beratung hat uns gerettet“, resümiert Ralf Dinter. „Ich kann nur jedem Kollegen raten, rechtzeitig die Beratungsdienste in Anspruch zu nehmen. Dann bleiben einem viele Unwägbarkeiten erspart.“