Abfallerfassung

Der erste Schritt zum Einsparen von Lebensmittelabfällen ist immer die genaue Erfassung der Abfälle. Wer weiß, an welcher Stelle das meiste Essen in die Tonne wandert, kann mit gezielten Maßnahmen dagegenwirken. Zudem sensibilisiert die Erfassung der Abfälle auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Planung, Lieferung und Einkauf

Lebensmittel, die eingekauft werden, aber nicht auf den Tellern der Gäste landen, bilden einen wesentlichen Anteil der Lebensmittelabfälle. Entgegenwirken kann man hier insbesondere mit flexibler Planung und passgenauem Einkauf.

Lagerung, Küche und Controlling

Falsch gelagerte Lebensmittel verderben schneller. Eine lückenlose Kühlkette sicherzustellen ist daher besonders wichtig. Auch hier gilt: Mitarbeiter sensibilisieren.

Speisenangebot

Geht von den Tellern der Gäste regelmäßig zu viel Essen unangetastet zurück, sollten unterschiedliche Portionsgrößen angeboten werden. Auch die beste Planung kann jedoch nicht immer verhindern, dass mehr Speisen vorgehalten als verkauft werden. Hier können innovative Lösungen helfen: Über Apps wie „Too Good To Go“, „ResQ“ oder „MealSaver“ können übrig gebliebene Speisen zum Selbstabholen angeboten werden.

Wenn doch etwas übrig bleibt

Wer seinen Gästen aktiv anbietet, Reste mitzunehmen, erhält meist positive Resonanz. Die Aktion „Restlos genießen.“ macht das Mitgeben von Speisen besonders einfach – und trägt das Engagement auch nach außen: Auf www.restlos-geniessen.de können Gastronomen ihr Restaurant als Teilnehmer der Aktion eintragen.

Die Beste-Reste-Box ist bundesweit in allen Märkten der Metro Cash & Carry Deutschland GmbH erhältlich. Online kann die Box beim Hersteller Bio Futura B.V. bestellt werden.

> www.zugutfuerdietonne.de

> www.restlos-geniessen.de

To-Do-Liste

  • Erfassung der Abfälle
  • Mitarbeiter sensibilisieren
  • Passgenaue Warenwirtschaft
  • Lückenlose Kühlkette
  • Portionsgröße anpassen
  • App-Angebot für Selbstabholer
  • Reste zum Mitnehmen anbieten