(Foto: Vio)

In der Sternegastronomie ist eine separate Wasserkarte mit zahlreichen Optionen keine Seltenheit mehr. Seit einigen Jahren gibt es sogar Lehrgänge für Mineralwasser-Sommeliere. Aber auch für die gehobene Gastronomie empfehlen Experten, mindestens vier bis acht unterschiedliche Wassermarken mit verschiedenen Kohlensäure- und Mineralgehalten auf der Karte anzubieten: ein stilles (z. B. ViO), eines mit Kohlensäure (z. B. Apollinaris Selection), ein Heilwasser (z. B. Heppinger) sowie ein regionales Wasser (z. B. Sodenthaler Gourmet / Sanft). Diese Auswahl darf der Gast in einem Restaurant durchaus erwarten.

  • Nicht nur im heißen Süden gilt: Mineralwasser sollte als Erstes auf den Tisch kommen. Ein gutes Wasser heißt den Gast willkommen. Es erfrischt, neutralisiert und bereitet die Geschmacksnerven auf den Aperitiv oder den ersten Gang vor.
  • Raumtemperatur, leicht erwärmt oder eiskalt, mit Rosenblättern, mit Zitrone, Himbeeren oder Oliven aromatisiert – der Service sollte den Gast nach seinen Vorlieben fragen! Äußert er nichts, wird Mineralwasser leicht gekühlt und nicht eiskalt serviert.
  • Auch Gäste, die keinen Alkohol trinken, haben einen Anspruch auf ein besonderes Geschmackserlebnis. Kreative Gastronomen bieten statt einer Wein- eine lebendig beschriebene Wasser-Reise zum Menü an – vielleicht auch in Kombination mit Tees oder Säften. Hier sind die Möglichkeiten nahezu unerschöpflich. Und der Service kann beweisen, dass er dem hohen Niveau der Küche in nichts nachsteht.
  • Ähnlich wie Weine verlangen auch unterschiedliche Mineralwässer nach einem passenden, hochwertigen Glas. Die Form spielt hierbei nur eine untergeordnete Rolle. Hilfreich für den Service besonders bei Banketten oder großen Tischen ist es, unterschiedliche Wassergläser im Einsatz zu haben. So weiß jeder Service-Mitarbeiter auf Anhieb, ob der Gast stilles oder kohlensäurehaltiges Wasser im Glas hat. Das verhindert unnötiges Nachfragen und Fehler.
  • Damit der Gast nicht darauf warten muss, bis nachgeschenkt wird, und sich selbst bedienen kann, dürfen Flaschen durchaus auch auf dem Gasttisch platziert werden. Zumal manche Flaschen, wie der Apollinaris Selection mit ihrer schlanken Silhouette, dort dank der edlen Designs eine besonders gute Figur machen.

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