Was ist das besondere am KOSYS-Sprachtraining?

Josua Kohberg: Wir verfolgen einen neuen und umfassenden Ansatz, der aus zwei Bausteinen besteht. Zum einen: Sie müssen keine Vokabeln oder Grammatik pauken, denn alles, was Sie lernen müssen, haben wir in gehirngerechte Dialoge verpackt, die Sie mehrfach hören und mitsprechen. Dazu lesen Sie die Texte in einer dekodierten Form,  wo also der deutsche Text an die jeweilige Grammatik angepasst und die Sätze direkt untereinander geschrieben werden. Ganz automatisch lesen und lernen Sie dann den fremdsprachigen Text.

Zum anderen haben wir die Texte in Ultraschallwellen übersetzt, die sie mithilfe unserer Technik und dem neoos® als Abspielgerät über die Haut hören. Das mag skurril klingen, funktioniert aber perfekt. Sie können das Gerät entweder tagsüber tragen oder nachts – einen Einfluss hat das weder auf die Leistungsfähigkeit noch auf den Schlaf. Sie hören bewusst nichts, während Sie auf der unbewussten Ebene die Inhalte mit hoher Wiederholungsrate aufnehmen.

Lernen, ohne wirklich zu lernen?

Ich vergleiche das immer mit einem Kind. Ein Kind paukt seine Muttersprache ja auch nicht mit Vokabeln und Grammatikregeln, sondern durch regelmäßiges Hören, Selbstsprechen und die ständige Umgebung mit der jeweiligen Sprache. Das Kind taucht einfach Tag für Tag in die Sprache ein. Und genau das simulieren wir mit unserem System.

Ein Kind braucht aber ein paar Jahre, um richtig sprechen zu lernen. Warum geht das hier so schnell?

Als Erwachsene haben wir natürlich viel mehr Erfahrungswerte. Wir müssen Gegenstände oder Tätigkeiten nicht mehr erfahren, sondern prägen uns einfach das entsprechende Wort dafür ein. Durch die Aufnahme der Sprache über die Haut simulieren wir innerhalb weniger Wochen einen mehrmonatigen Aufenthalt im jeweiligen Land. Und genau dort lernt man eine Sprache erwiesenermaßen am schnellsten und besten. Hinzu kommt: Durch die direkte Aufnahme der Sprache ins Unterbewusstsein ist das Sprachverständnis viel tiefer verankert, als wenn Sie täglich zwei Seiten Vokabeln lernen. Eine Teilnehmerin hat kürzlich berichtet, dass ihr viele Sätze, die sie aktiv gehört hat, „so merkwürdig vertraut“ vorkamen. Kein Wunder: Sie hatte den Text zu diesem Zeitpunkt bereits ein paar Hundert Mal über die Haut gehört.

Woher kommt diese Technik?

Subliminale Systeme werden seit vielen Jahren sehr erfolgreich im Bereich Motivation und in der Bewältigung von Ängsten oder Schlafstörungen eingesetzt. Unsere technische Lösung mit dem neoos® stellt einfach eine logische Erweiterung bestehender Systeme dar, und somit wurden die Techniken für das Sprachtraining nutzbar.

Was muss man aktiv tun?

Der aktive Zeitaufwand ist minimal. Wir gehen von dreimal zehn Minuten am Tag aus, in denen man die Dialoge der einzelnen Kapitel aktiv über Lautsprecher oder Kopfhörer hört und mitspricht. Dazu kommen noch ein paar Übungen. Wer will, kann natürlich noch mehr machen, muss er aber nicht.

Gibt es auch Fortgeschrittenenkurse?

Aktuell bieten wir die Sprachkurse für Einsteiger in den Sprachen Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch an. Die Kurse sind aber auch gut geeignet, latent vorhandene Sprachkenntnisse wieder aufzufrischen oder zu vertiefen. Für alle, die weitermachen wollen, gibt es ab dem Sommer für alle vier Sprachen Fortgeschrittenenkurse.

Wie läuft das Programm im Detail ab?

Ich erläutere bei einem Webinar noch einmal genau das System und die Möglichkeiten. Das dauert etwa 45 Minuten und ist für alle Teilnehmer kostenfrei. Wer sich danach für den Kurs entscheidet, bekommt von uns alle Unterlagen und seinen persönlichen neoos®. Und dann kann es schon losgehen. Übrigens: Wir sind europaweit das einzige Sprachinstitut mit einer 30-tägigen Begeisterungsgarantie. Das heißt: Wer damit nicht klarkommt oder nach 30 Tagen das Gefühl hat, noch nichts gelernt zu haben, kann den Kurs inklusive neoos® zurückgeben. Aber ganz ehrlich: Das macht kaum einer, weil alle von dem System so fasziniert sind.

Hola Senioras e Seniores,

yo he aprendido el idioma española en doce semanas con el metodo Kosys … Ja, Sie haben richtig verstanden: Ich habe mit dieser Methode innerhalb von 12 Wochen Spanisch gelernt – und das mit minimalem Zeitaufwand und so intensiv, dass ich mich jetzt – gut ein halbes Jahr später – noch an ganz vieles erinnern kann und meine Spanisch-Kenntnisse innerhalb kürzester Zeit wieder abrufen kann. Natürlich könnte ich jetzt keinen Artikel auf Spanisch schreiben, aber ich kann ziemlich viel verstehen und Sätze bilden, in denen ich sagen kann, was ich möchte. Mehr braucht man im Alltag nicht. Dafür macht es unheimlich Spaß, sich mit Menschen aus anderen Ländern verständigen zu können.