Ist die aktuelle Speisekarte schon fertig kalkuliert? Hat sie überhaupt schon jemand geschrieben und gedruckt? Wissen alle Köche Bescheid? Wer bringt das aktuelle Angebot auf die Internetseite? Ist die Kasse schon mit der Wochenkarte programmiert? Wie viele Leute haben für morgen reserviert? Haben wir noch genug Bier auf Lager? Ein Gast will wissen, ob Zusatzstoffe in der Suppe sind, wer weiß denn das jetzt? Gleich kommt unser Stammgast, welchen Wein fand er letzte Woche so lecker? Die Gastronomie ist eine der komplexesten, härtesten und konkurrenzlastigsten Branchen. Der Gastronom von heute muss seine Speisen und Getränke kalkulieren, um seinen Betrieb rentabel zu halten. Er muss sein ständig wechselndes Tagesangebot in allen möglichen Medien kommunizieren.

Außerdem ist der Gastronom vielen Gesetzen und Richtlinien unterworfen, auf die er ständig zu achten hat – wie die Kennzeichnungspflicht für Zusatzstoffe, das ordentliche Führen einer Bruchliste und ein finanzamtkonformes Kassensystem. Und auch die Gäste werden anspruchsvoller. Sie wollen wissen, welche Zutaten sich in ihrem Essen befinden. Sie wollen mit ihren Smartphones die aktuellen Angebote sehen. Sie wollen vor einem Besuch online reservieren und sogar bereits ganze Menüs bestellen. Aktuell ist die Gastronomiebranche in weiten Teilen jedoch noch wenig optimiert, Bestellungen werden per Fax und Telefon getätigt, die Karten in Word getippt, die Reservierungen auf einem Zettel notiert und die Kalkulation, wenn überhaupt, wird auf Papier oder in Excel durchgeführt.

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