Sanft in der Mineralisierung: „Krumbach Gourmet“ aus dem württembergischen Allgäu.

Sanft in der Mineralisierung: „Krumbach Gourmet“ aus dem württembergischen Allgäu. (Foto: Krumbach)

Mineralstoffe und Mineralwasser, das gehört einfach zusammen. Doch die kleinen Nährstoffe können weitaus mehr als „nur“ gesund sein. Auch beim Thema Geschmack spielen sie eine entscheidende Rolle. Doch Wasser schmeckt doch nach nichts, oder? Weit gefehlt. Eine Reise tief in den Erdboden bringt die Antwort. „Im Wasser schmeckt man immer seine Herkunft. Es sind die feinen Nuancen des Erdbodens und der darin enthaltenen Mineralstoffe, die von den Wurzeln zur Weinrebe weitergetragen werden. ,Terroir‘, so bezeichnen Weinexperten diese enge Verbindung zwischen Herkunft und Geschmack“, schildert Adolé Kabwasa, Senior Brand Manager S.Pellegrino & Acqua Panna bei Nestlé Waters Deutschland. Doch wer hätte gewusst, dass nach dem gleichen Prinzip auch Wasser eine eigene Identität gewinnt? „Mineralien, die vom Gestein freigesetzt werden, die Temperatur unterhalb der Oberfläche, die Mengen an Gas, die Drehungen und Wendungen sowie die Geschwindigkeit, mit der das Wasser unterirdisch fließt – all dies sind Faktoren, die den ganz individuellen Geschmack eines Mineralwassers formen“, so Adolé Kabwasa.

Der Weg des Wassers

Acqua Panna besitzt einen deutlich niedrigeren TSD. Da es lediglich Spuren von Mineralstoffen enthält, ist es leichter, schmeckt besonders weich und sanft.

Acqua Panna besitzt einen deutlich niedrigeren TSD. Da es lediglich Spuren von Mineralstoffen enthält, ist es leichter, schmeckt besonders weich und sanft. (Foto: Nestlé Waters)

Doch wie genau entsteht die individuelle Note denn nun? „Bei S.Pellegrino liegt die Antwort tief in der Erde verborgen: Es ist seine 30-jährige Reise durch breite Schichten Dolomit- und Gipsgestein“, schildert Adolé Kabwasa. „Alles beginnt an den Ausläufern der lombardischen Alpen. Regen und Schnee sickern hier über 700 Meter in die Tiefe. Dort angekommen, startet der unterirdische Teil der Reise. Während dieser Reise wird das Wasser gefiltert und nimmt die Mineralstoffe wie beispielsweise Mineralsalze, Spurenelemente wie Calcium und Magnesium auf, die ihm seine chemischen Eigenschaften und seinen Geschmack verleihen. Das braucht seine Zeit. Erst 30 Jahre später erreicht S.Pellegrino seine Quelle. Acqua Panna wiederum stammt aus dem toskanischen Apennin. Es entspringt einer Quelle, die 900 Meter über dem Meeresspiegel liegt – inmitten eines Nationalparks, der von dichten Wäldern umgeben ist. Bevor das stille Mineralwasser hier an die Oberfläche sprudelt, vergehen rund 13 Jahre. Im Gegensatz zu S.Pellegrino fließt Acqua Panna mit einer sehr niedrigen

Leicht salzig und angenehm ausbalanciert, hinterlässt S.Pellegrino ein gleichermaßen erfrischendes wie durstlöschendes Gefühl.

Leicht salzig und angenehm ausbalanciert, hinterlässt S.Pellegrino ein gleichermaßen erfrischendes wie durstlöschendes Gefühl. (Foto: Nestlé Waters)

Temperatur von nur sieben bis zwölf Grad – eine stabile und jahreszeitenunabhängige Temperatur. Und auch starker Regen hat keinen Einfluss auf die chemischen Merkmale von Acqua Panna. Das Wasser stammt aus einem tiefliegenden Aquifer. Oberflächenwasser kann dadurch gar nicht erst einsickern. Seine charakteristische Mineralisierung nimmt Acqua Panna darum während seiner Reise durch die Sandsteinschichten der Region an.“ Der Geschmack von Wasser ändere sich also mit seiner Mineralzusammensetzung. Er kann säuerlich, etwas salzig, frisch und leicht oder reicher an Struktur sein. Die Leichtigkeit von Wasser lasse sich durch den Grad an gelösten Mineralien feststellen: Je niedriger der TSD („Total Solids Dissolved“ = Gesamtheit der gelösten Mineralteilchen), desto leichter das Wasser. Steige der TSD, besitze das Wasser ausgeprägtere Geschmackseigenschaften.