„Ein Glas Mineralwasser“ gibt es nicht
Natürliches Mineralwasser muss in der verschlossenen Flasche serviert und vor den Augen des Gastes geöffnet werden. Das schreibt die Mineral- und Tafelwasser-Verordnung (MTVO) vor, um die Qualität, Sicherheit und unverfälschte Natürlichkeit des Naturprodukts zu garantieren.

Eiswürfel und Zitrone braucht Mineralwasser nicht
Eiswürfel und Zitronenscheibe können Reinheit, Natürlichkeit und Qualität des Mineralwassers mindern und gelten untern Kennern daher als „Fauxpas“. Dennoch steht der Wunsch des Gastes nach diesen Extras immer an erster Stelle.

Kohlensäure sorgt für neue Geschmackserlebnisse
Kohlensäure reinigt die Geschmackspapillen auf der Zunge und neutralisiert die Mundflora zwischen zwei Gängen oder Getränken. Aromen und Geschmacksnuancen treten hierdurch wieder stärker hervor.

Mineralwasser als Aperitif oder Digestif
Mineralwasser eignet sich ausgezeichnet als Aperitif oder Digestif. Mit viel Kohlensäure und einer leicht salzigen Note wirkt es appetitanregend, während ein sulfathaltiges Mineralwasser mit mehr als 1.200 mg/l die Verdauung unterstützt.

Mineralwasser zu Wein und Kaffee
Wer sicher gehen will, dass sich das Mineralwasser dem Wein geschmacklich unterordnet, greift zu einem leicht mineralisierten Mineralwasser. Ein Glas stilles Mineralwasser vor oder zum Kaffee bringt die Kaffeearomen optimal zur Geltung.

Die richtige Wassertemperatur
Die Temperatur eines Mineralwassers sollte nicht unter 10 bis 11 Grad liegen. Ist es kälter, kann es als Begleitgetränk den Geschmack von Wein und Speisen nicht mehr voll zur Geltung bringen.