Bulletproof Coffee

Die ersten Wochen des Jahres sind vergangen, die Wünsche der Gäste nach gesunden und kalorienarmen Gerichten und Getränken beschäftigen die Gastronomen. Doch wer seinen Gästen mal etwas anderes als fettarme Latte Macchiato bieten möchte, wagt sich an den Bulletproof Coffee. Neben Kaffee beinhaltet diese Kombination nämlich noch einen guten Schuss Kokosöl und Butter. Richtig gelesen, Butter und Öl. Im Kaffee. Soll nach Meinung des Erfinders, des Amerikaners Dave Asprey, nicht nur sättigen und das Frühstück ersetzen können, sondern auch beim Abnehmen helfen. Das Getränk liefert dem Körper schnell Energie, durch die Fette gelangt das Koffein langsamer ins Blut, und nicht benötigte Inhaltsstoffe werden in Ketone umgewandelt. Doch auch wenn Paleo-Anhänger auf Bullettproof Coffee schwören – durchsetzen wird sich die Kalorienbombe eher nicht.

Cold Brew Coffee

(Foto: Hornig)

Früher gab es Eiskaffee, heute genießen Kenner Cold Brew Coffee. Der wesentliche Unterschied liegt im Ansatz, nämlich bei der Zubereitung. Eiskaffee ist erkalteter Kaffee, Cold Brew Coffee wird mit kaltem Wasser zubereitet. Durch eine Ziehzeit von zwölf Stunden verliert der Kaffee Säure und Bitterstoffe und kann so auch dem empfindlichen Magen Koffeingenuss bescheren. Durch die schonende Zubereitung bleiben die Aromen des Kaffees erhalten und der Geschmack kann von süßlich über nussig bis ins Schokoladige gehen. Auch die Getränkehersteller sind infiziert, J. Hornig bietet zum Beispiel kalt gebrühten Kaffee in der 0,33-Liter-Flasche für die Gastronomie. Er wurde mit hochwertigen Arabica-Bohnen hergestellt, und durch eine Ziehzeit von 18 Stunden ist er besonders mild und bekömmlich.

Pour over

(Foto: © Rawpixel Ltd – iStockphoto.com)

Der gute alte Filterkaffee ist zurück! Natürlich inklusive eines trendigen Namens – und so trinken die Kenner heute einen Pour over. Es wird besonderer Wert auf die Qualität des Kaffees gelegt, wobei nicht nur die Bohne selbst, sondern auch die Röstung eine tragende Rolle spielt. Der besonders aromatische Geschmack eines Pour over wird durch den verhältnismäßig langen Kontakt des Wassers mit dem idealerweise frisch gemahlenen Kaffeepulver hervorgerufen. Kenner schätzen an dieser Art der Zubereitung besonders den Erhalt der Aromenvielfalt und den geringen Säurefaktor. Das Nürnberger Unternehmen ubrew bietet eine Brühstation für Filterkaffee mit einem Filter aus Glas oder Porzellan – ideal für den anspruchsvollen Gast, denn so können Gastronomen den Trend Filterkaffee stilvoll am Tisch zelebrieren.

Deconstructed Coffee

(Foto: © epitavi – fotolia.com)

Als im Sommer des letzten Jahres eine junge Frau in Melbourne, dem Mekka der Koffeinliebhaber,  einen Kaffee mit Milch bestellte, hatte sie nicht damit gerechnet, dass dieser Morgen in einer Sinnkrise der halben Social-Media-Welt enden würde. Denn statt des erwarteten Koffeinschubs bekam sie drei aus dem Chemieunterricht bekannte Glasgefäße mit Milch, Espresso und Wasser.  Foto gemacht, gepostet und eine große Diskussion über Hipstertrends und Kaffeegenuss ausgelöst. Es ist also fraglich, ob sich der Trend des dekonstruierten Kaffees wirklich durchsetzen wird. Theoretisch mixt der Gast seinen Kaffee selbst so, wie er mag, praktisch will er aber vielleicht doch lieber einfach nur genießen, was Barista oder Maschine zubereitet haben.

Marshmallow-Bombe

(Foto: © Rasulovs – iStockphoto.com)

Nach der heißen Schokolade erobern die weißen Weichen auch die Kaffeetasse. Je nach Größe einfach ein oder mehrere Marshmallows zum Kaffee geben und servieren. Wichtig: der Kaffee muss noch sehr heiß sein, damit die Marshmallows sich auch auflösen können. Die zarte Bitternote des Kaffees vermischt sich mit der süßen Note der Süßigkeit und bietet Ihren Gästen ganz neue Geschmackserlebnisse. Tipp: Kaffee-Marshmallows können Sie auch ganz einfach selber machen.