Das Team hinter dem Pocket Defi.

Das Team hinter dem Pocket Defi. (Foto: Liimtec)

Ab dem 3. Oktober geht es los mit dem PocketDefi: Mittels der Crowdselling-Aktion über die internationale Plattform Indiegogo lässt sich der neue Defibrillator im Taschenformat vorbestellen. Das Startup Liimtec richtet sich mit der Innovation an Ersthelfer. Jeder soll sich den kleinen Helfer leisten und einfach einsetzen können. Nicht nur durch seine kompakte Größe ist der PocketDefi einzigartig. Als erster seiner Art lässt er sich mit dem Smartphone verbinden und zeigt so Hilfesuchenden, wo sich der nächste Retter befindet. Darüber hinaus bietet die App unkomplizierte Wartungsmöglichkeiten und hilfreiche Tipps zum Einsatz.

Jährlich sterben weltweit 17 Millionen Menschen an plötzlichem Herztod. Die Hälfte davon könnte mit frühzeitiger Defibrillation überleben. Das ist mit den großen und stationär aufbewahrten Defibrillatoren jedoch oft nicht möglich, da sie meist schwer zu finden sind. Aus diesem Grund hat es sich das junge Technologie-Startup Liimtec aus Österreich zur Aufgabe gemacht, eine handliche Lösung zu entwickeln. Gründer Jasper Ettema kam vor etwa 18 Monaten durch den Besuch einer Erste Hilfe-Schulung auf die Idee und arbeitet seitdem mit einem Team von mittlerweile 10 Mitarbeitern aus den Bereichen Medizintechnik, Hardware- und Software- Entwicklung an dem Projekt.

Ein Defibrillator im Taschenformat?

Der PocketDefi ist mit einer Größe von ca. 5 x 8 x 10 cm 75 Prozent kleiner als herkömmliche Defibrillatoren und weist gerade einmal ein Gewicht von 400 Gramm auf. Ob im Rucksack, in der Handtasche, im Handschuhfach des Autos oder in der Fahrradtasche: Durch das kompakte Format ist der PocketDefi gerade für unterwegs geeignet und überall schnell zur Stelle. Auf Reisen, bei der Bergtour, am Strand und beim Roadtrip ist er ein treuer Begleiter und kann im Notfall Leben retten.

Smarter Ersthelfer – einfach zugänglich

Der PocketDefi wird als Medizinprodukt zugelassen und erfüllt somit alle geforderten Normen für Defibrillatoren. Dabei ist er mit wenigen Handgriffen für jedermann einsatzbereit. Über eine Sprachansage wird genau erklärt, was wann zu tun ist und ob ein Schock überhaupt empfohlen wird. Der PocketDefi ist der erste seiner Art, der sich mit dem Smartphone verbinden lässt. Damit werden Wartung und Instandhaltung des Geräts vereinfacht. So werden bespielsweise Software-Updates über das Smartphone auf das Gerät geladen. Über eine App lassen sich zudem multimediale Inhalte rund um das Thema Erste Hilfe abrufen. Auch eine Ortung des Gerätes wird über die Position des zugehörigen Smartphones möglich sein. So kann ohne Zeitverlust, auch von Hilfesuchenden, die keinen PocketDefi bei sich tragen, der Lebensretter gefunden oder herbeigerufen werden.

Save the date:

Der PocketDefi wird via Crowdselling-Kampagne auf der Plattform Indiegogo angeboten. Hier gibt es am 3. Oktober den Startschuss zur Vorbestellung. Er ist durch den Preis von 699 Euro weitaus günstiger als die gängigen, großen Geräte und damit auch für Einzelpersonen interessant. Ausgeliefert wird er ab Dezember 2018, vorausgesetzt, dass die Kampagne auf Indiegogo die für die Zulassung benötigten finanziellen Mittel erzielt. Die ersten Interessenten können einen Preisvorteil von über 40 Prozent nutzen und zahlen für das Einführunsgpaket mit einem Basisgerät, einem Set Elektroden und einer Ladeplatte sowie der App ab 399 Euro.

Schon jetzt gibt es einen informativen Newsletter rund um den PocketDefi. Hier geht es zur Newsletteranmeldung und zu weiterführenden Informationen: www.liimtec.at.