Der bayerische DEHOGA-Präsident Ulrich N. Brandl setzt sich bei der Politik gegen die Aufzeichnungspflicht beim Mindestlohn ein.

Der bayerische DEHOGA-Präsident Ulrich N. Brandl setzt sich bei der Politik gegen die Aufzeichnungspflicht beim Mindestlohn ein. (Foto: DEHOGA Bayern)

Mitte Januar hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verkündet, die Regelung rasch überprüfen und ebenfalls nachbessern lassen zu wollen. „Wir schauen uns das jetzt drei Monate an – und dann überlegen wir, wo wir gegebenenfalls Bürokratie wegnehmen müssen”, sagte sie auf einer CDU-Veranstaltung. Und auch der bayerische CSU-Ministerpräsident Horst Seehofer sieht zu viel Bürokratie beim Mindestlohn am Werke. Vor allem kleinere Betriebe sollen im Zuge der Überarbeitung entlastet werden – dazu zählen natürlich auch zahlreiche Unternehmen in Hotellerie und Gastronomie.

Ein wichtiger Initiator dieses politischen Veränderungswillens sind die Vertreter des Gastgewerbes. DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl hat beim CSU-Parteitag die Spitzenpolitik sowie in Vier-Augen-Gesprächen den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer sowie Wirtschaftsministerin Ilse Aigner noch einmal auf die Belastungen angesprochen.