Immer noch zehn Prozent der Befragten erwarten sehr große Portionen. Und dabei ist den Gästen egal, ob sie diese aufessen können oder nicht. Das ist insofern fatal, als dass laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zwei Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle durch Großverbraucher wie Restaurants entstehen. Welchen Beitrag können Gastronomen also leisten, um diesen Abfallberg zu reduzieren? Diese Frage stellte Bookatable ebenfalls. Verbraucher sehen die Gastronomie ebenso in der Verantwortung, die Abfälle zu reduzieren. Knapp 38 Prozent der Gäste finden, dass Restaurants ihre Portionen nicht zu groß bemessen sollten, damit weniger Essen weggeworfen werden muss.

Denn einmal auf dem Tisch, landet alles, was zurück in die Küche geschickt wird, umgehend im Müll. Anstatt den Teller gleich mit einem XXL-Schnitzel und einem Berg von Gemüse und Pommes frites zu überfrachten, wünschen sich 43 Prozent der Gäste kleinere Portionen. Hinzu kommt, dass manche Menschen im Zweifelsfall mehr essen, als es der Hunger eigentlich hergibt. Das muss nicht sein, sagen die Gäste. Gute 48 Prozent plädieren deshalb dafür, Sättigungsbeilagen nicht zu üppig zu gestalten. Das Restaurant sollte lieber einen Nachschlag gewähren, wenn es gewünscht wird.