Lebensmittelverschwendung und Abfallentsorgung sind die Problemzonen in der Gastronomie. Durch falsche Kalkulationen und kurze Haltbarkeitsdaten entstehen oft große Verluste, die so ärgerlich wie unnötig sind und nicht nur dem Geschäft, sondern auch der Umwelt schaden. Um die Verschwendung von Speisen zu reduzieren, können sich Gastronomen eines innovativen Handelsportals bedienen – für eine zeitgemäße und effizientere Lebensmittelverwertung.

Ein leidiges Thema und jedem Gastronomen bekannt: Hohe Investitionen in den Einkauf von Lebensmitteln, zu gut für den Müll, und trotzdem landet ein großer Teil von ihnen ungenutzt im Abfall. Der Gastro-Preis-Bund möchte diesem Problem entgegenwirken und bietet Gastronomen und Lebensmittelproduzenten eine besondere Plattform: Auf gastropreisboerse.de können sich Nutzer am Handel für MHD-gefährdete Waren, Fehl- und Überproduktionen beteiligen. So können Gastronomen Lebensmittel günstiger als im Großhandel einkaufen und helfen zudem, den immensen Abfall, mit dem die Branche zu kämpfen hat, zu reduzieren. Der Clou: Die Online-Börse ist allein für professionelle Mitglieder aus Lebensmittelproduktion, Großhandel, Hotellerie und Gastronomie zugänglich. Es handelt sich also um einen geschlossenen Nutzerkreis. Der Fachmarkt aus Experten der Branche sichert eine gute Qualität der Angebote und Preise unter den regulären Einkaufskonditionen.

Während also die Hersteller an den Entsorgungskosten sparen, profitieren Gastronomen von günstigeren Preisen und neuen Produktideen. Der Online-Shop bietet tagesaktuelle Angebote, die auch bei einer langfristigen Menüplanung helfen können. Die Anmeldung bei der Online-Börse, bei der kulinarische Profis unter sich sind, könnte sich also lohnen – sowohl für die eigenen Umsätze als auch für die Umwelt.

> www.gastropreisboerse.de

5 Tipps: Keine Chance der Verschwendung

  1. Sorgen Sie für eine übersichtliche, akribische Abfalltrennung. So lassen sich Schwachstellen und die Art des Mülls erkennen sowie Recyclingpotenziale erschließen.
  2. Identifizieren Sie Gerichte, die häufig mit großen Restbeständen vom Gast zurückkommen, und reduzieren Sie die Portionsgrößen.
  3. Führen Sie regelmäßig und häufig Inventuren durch, um besser kalkulieren zu können.
  4. Schaffen Sie optimale Lagerungsverhältnisse, sodass die Qualität der Lebensmittel bis zum Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums gewährleistet ist. 
  5. Achten Sie beim Einkauf der Zutaten auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und kaufen Sie nicht in unnötig großen Mengen ein.