Seit 1. Februar müssen alle Angebote im Internet klar darstellen, ob das anbietende Unternehmen im Fall eines Streites an einem Schlichtungsverfahren teilnimmt. Dies ist im neuen Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) geregelt und betrifft alle Unternehmen, die eine Webseite unterhalten oder Allgemeine Geschäftsbedingungen verwenden. Wer dies möchte, muss allerdings einen Schlichter angeben. Wer nicht teilnehmen möchte, muss auf seiner Homepage im Impressum bzw. in den AGB einen entsprechenden Satz einfügen, der so lauten könnte: „Der Unternehmer verpflichtet sich nicht, an Streitbeilegungsverfahren vor  einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.“ Der DEHOGA weist darüber hinaus auf die seit Januar 2016 geltende EU-Verordnung Nr. 524/2013 („ODR-Verordnung“) hin. Danach müssen in der EU niedergelassene Unternehmer, die Online-Kaufverträge oder Online-Dienstleistungsverträge eingehen bzw. Online-Marktplätze anbieten, seit 9. Januar 2016 auf ihren Websites einen Link zur EU-Online-Streitbeilegungsplattform (OS-Plattform) bereitstellen. Der Link sollte auch in diesem Fall im Impressum erscheinen. Den Link finden Sie hier: EU-Online-Streitbeilegungsplattform. Sofern sich ein „Online-Unternehmer“ für die Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren gemäß VSBG entscheidet, muss zusätzlich ein Hinweis dergestalt erfolgen, dass die OS-Plattform auch für diese Streitbeilegung genutzt werden kann.