Für viele steht sicher zunächst die eigene Bilanz im Vordergrund: Wie kann ich mit intelligenter Technik bares Geld in meinem Betrieb sparen?

Dirk Hanisch, Key Account Manager bei MKN, hält Kundennutzen, Effizienz und Multifunktionalität für die zentralen Anforderungen der Zukunft. Foto: MKN

Doch auch langfris­tigere Gedanken – soziale Verantwortung und Ressourcen sparen – lassen sich nicht mehr verdrängen. gastgewerbe-Magazin sprach mit Dirk Hanisch, Key Account Manager bei MKN, kurz vor der hogatec darüber, was Küchentechnik aktuell und zukünftig beitragen kann und warum es sich lohnt, schon heute in „grüne“ Technik zu investieren.

gastgewerbe-Magazin: Energie-Effi­zienz, Nachhaltigkeit, Klimaschutz: Das sind die Schlagworte unserer Zeit. Inwieweit „kümmert“ das die Küchentechnik-Hersteller?
Dirk Hanisch: Als Premiumhersteller hat MKN das grundsätzliche Bestreben, den Energie- und Ressourcenverbrauch von Geräten und Kochprozessen zu reduzieren. Als verantwortungsbewusstes Unternehmen hat MKN schon in der Vergangenheit größten Wert auf energieeffiziente Produkte gelegt und wird dies auch zukünftig tun!

Natürlich geht es den Gastronomen vor allem darum, durch das Einsparen von Energie bares Geld zu sparen. Welche Rolle spielt Ihrer Erfahrung nach aber auch der Umweltgedanke – also Wunsch, in „grüne“ Technik zu investieren?
Generell ist eine Steigerung der Sensibilität für das Thema Nachhaltigkeit festzustellen. Das Bewusstsein unserer Kunden liegt natürlich überwiegend beim eigenen Nutzen, also bei den Energieeinsparmöglichkeiten, aber der Umweltschutz rückt auch verstärkt in den Vordergrund der Überlegungen und somit auch die Bereitschaft, in umweltschonende Technik zu investieren.

Darf diese Technik auch mehr kosten?
Die aufwendigere Technik umweltschonender Geräte ist oftmals auch teurer. Aufgrund vieler Anwendungsvorteile und großen Energieeinsparungspotenzialen sind die oftmals höheren Anschaffungskosten allerdings schnell wieder amortisiert, und somit ist der Kauf „grüner“ Technik auf längere Zeit betrachtet nicht wirklich mit höheren Kosten verbunden.

Wagen Sie für uns den Blick in die Zukunft: Wie kocht der Profi im Jahr 2020? Mit welchen technischen Lösungen darf die Branche rechnen?
Technische Lösungen für den Profikoch im Jahr 2020 werden sicher verstärkt da­ran gemessen, einen echten Kundennutzen aufzuweisen. Neben dem Nutzenaspekt werden sicher auch die Effizienz-& Verbrauchsaspekte sowie eine hohe Multifunktionalität von Bedeutung sein.

Gibt es solche Pläne auch schon konkret in Ihrem Unternehmen?
Unser MKN Forschungs- und Entwicklungsteam arbeitet stets an der Weiterentwicklung unseres Angebots. Große Schwerpunkte bei dieser Arbeit sind die Anwenderfreundlichkeit und die Zuverlässigkeit der Geräte. Dies zu bewahren und weiter zu stärken, sind unsere Pläne für die Zukunft.

Wie wird Ihre Messepräsentation auf der kommenden hogatec aussehen? Was erwartet die Besucher an Ihrem Stand?
Außer der gewohnt umfangreichen Präsentation am eigenen Stand wird MKN auf der diesjährigen hogatec im Rahmen der Partnerschaft mit dem Netzwerk Culinaria im „Themenpark“ Schulverpflegung auftreten. Neben Fachvorträgen im „Forum Klassenzimmer“ und einer „Live-Mensa“ in der der Gesamtablauf einer Schulmensa abgebildet ist, wird MKN aus seinem umfangreichen Angebotsspektrum eine zum Thema passende Geräteauswahl präsentieren.

3 Fragen an Jörg Ecker

Foto: MKN

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Jörg Ecker betreibt das „Gasthaus zur Hofmark“ in Stubenberg bereits in der siebten Generation. Seine Passion ist es, gute Wirtshausküche modern zu interpretieren. Dafür verwendet er hauptsächlich regionale Produkte, die er aber auch gerne mit internationalen Spezialitäten ergänzt.

Die Qualität der Ware steht für ihn immer an erster Stelle. Im April dieses Jahres investierte der Betrieb in neue Küchentechnik – denn die muss schließlich auch stimmen.

gastgewerbe-Magazin: Sie haben in energie-effiziente Technik investiert. Was haben Sie diesbezüglich seit wann im Einsatz?
Im Rahmen unserer Küchenerneuerung konnten wir im Gasthaus zur Hofmark einen alten Ölbrenner mit Glühplattenherd entsorgen. Seit April 2010 arbeiten wir nun mit moderner MKN-Induktionstechnik.

Können Sie schon eine Rechnung aufstellen, welche Kostenersparnis Ihnen diese Investitionen gebracht haben?
Auf Grund der wirklich veralteten Technik, die wir vorher im Einsatz hatten, ist ein Vergleich nur schwer möglich. In jedem Fall ist der Energiewirkungsgrad durch die Induk­tion von zehn auf 98 Prozent gestiegen. Vor dem Einsatz der neuen MKN Geräte haben wir circa 8 000 Liter Öl pro Jahr benötigt. Auch das Raumklima ist jetzt sehr viel angenehmer. Die Raumtemperatur im Geschäftsbetrieb ist durch die geringere Abstrahlwärme um circa 10°C gesunken.

Welche Chancen rechnen Sie den sogenannten nachhaltigen, umweltbewussten Technologien im Bereich Gastronomie aus?
Durch die umweltbewussten Technologien rechnen wir uns für die Zukunft sehr gute Chancen aus. Auf Dauer gesehen sparen wir bares Geld und schonen sogar die Umwelt. Die Aspekte der Nachhaltigkeit sind auch in unserer Branche von immer größerer Bedeutung.