Zum Angebot von „CWS“ gehören Hygienesysteme und -produkte, wie beispielsweise Stoffhandtuch-, Seifen- und Duftspender sowie Schmutzfangmatten. Weltweit werden nach Unternehmensangaben jährlich mehr als 30 Millionen Stoffhandtuchrollen und 7,5 Millionen Schmutzfangmatten gewaschen.
Jeden Tag werden bis zu 40.000 Bekleidungsteile kommissioniert und innerhalb von 24 Stunden ausgeliefert. Die Spendersysteme werden montiert und instand- gehalten, die Rollen und Matten regelmäßig ausgetauscht und in den eigenen Wäschereien professionell aufbereitet. Das Angebot von „boco“ umfasst u.a. branchenspezifische Berufsbekleidung, funktionale Schutz- und Sicherheitskleidung sowie moderne Business Fashion-Lösungen.
Zum Full-Service-Angebot im Mietservice gehören eine individuelle Beratung für eine optimale, kosteneffektive Ausstattung mit Waschraumlösungen und Berufsbekleidungskollektionen inklusive der Reparatur und Instandhaltung. Denn im Rahmen der Qualitätskontrolle, die bei jeder Wäscherei automatisch erfolgt, wandern fehlerhafte Teile in die „Nähstube“ oder in die Nachbehandlung und werden bei Bedarf kostenfrei ersetzt.
Großen Wert legt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Alle weltweit 55 Wäschereien sind nach Angaben von CWS-boco mit wasser- und energiesparenden Systemen ausgestattet und nach internationalen Qualitäts-, Umwelt- und Hygienemanagementstandards zertifiziert. Alle Textilien werden ohne Waschzusätze gereinigt, die das Abwasser belasten könnten.
Das Waschwasser der Stoffhandtuchrollen wird für die Aufbereitung der Schmutzfangmatten wiederverwendet. Das spart Wasser und Energie. Das Waschwasser hat bereits eine Temperatur von etwa 50 Grad und muss daher kaum noch aufgeheizt werden. Zum Vergleich: Das Wasser der Stadtwerke kommt mit etwa sieben Grad aus der Leitung und müsste mit einem viel höheren Energiebedarf erst auf etwa 70 Grad erwärmt werden.
Auf diese Weise kann das Wasser problemlos mehrfach verwendet werden. Und für die Fußmatten-Aufbereitung wird gar kein Trinkwasser mehr verbraucht.
Allein am Standort Solingen werden pro Tag etwa 14.500 Handtuchrollen und 4.500 Fußmatten pro Tag gewaschen.
Hier verfügt das Unternehmen über einen eigenen Brunnen und eine Abwasser-Recycling-Anlage, so dass nur noch ein Bruchteil des Wassers – zum Beispiel für Waschräume und Küche – von den Stadtwerken bezogen werden muss. Pro Kilogramm Wäsche benötigen die hochmodernen Waschmaschinen etwa vier Liter Wasser.
Dank Recycling und Brunnen wird kein Wasser aus der öffentlichen Versorung beigemischt. Zum Vergleich: Eine sparsame, moderne Haushaltswaschmaschine der Energie-Effizienzklasse A verbraucht für die gleiche Menge Wäsche rund 15 Liter Wasser, ältere Modelle zum Teil sogar das Doppelte, rechnet Maximilian Teichner, Vorsitzender der Geschäftsführung der CWS-boco International, vor.
Der große Stolz der Solinger Wäscherei ist die neue Hightech-Abwasser-Recyclinganlage, die 2009 in Betrieb genommen wurde. Robin Kasper hat die Anlage mit aufgebaut und kümmert sich um deren „Pflege“: Eine Art „lebendiger“ Schlamm „frisst“ die organischen Stoffe aus dem Schmutzwasser und bereitet das Abwasser wieder auf.
Unter dem Mikroskop erkennt Kasper, ob es dem Schlamm bzw. den kleinen Flimmertierchen, etc., die sich hier tummeln, gut geht oder ob es ihnen zum Beispiel an Sauerstoff fehlt, die Temperatur nicht in Ordnung ist, etc.



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