So hat zumindest das Sozialgericht Landshut (Az.: S 11 AS 261/16) entschieden. Bei der Klage einer Hartz-IV-Bezieherin, die auch als Kellnerin tätig war, ging es um ein monatliches Trinkgeld von durchschnittlich 25 Euro. Das Jobcenter minderte die Hartz IV-Leistungen, die Frau klagte, denn nach dem Gesetz sei ein Trinkgeld eine freiwillige Zuwendung anderer Personen. Das Gericht sah das anders: Trinkgeld sei eine „dem dienstleistenden Arbeitnehmer vom Kunden oder Gast gewährte zusätzliche Vergütung“.