Zuletzt haben Gastronomen und Hoteliers Anrufe von Anbietern erhalten, die mit unseriösen Methoden Leistungen verkaufen möchten, die zum Teil von der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) stammen und somit für Mitgliedsbetriebe kostenlos erhältlich sind. „Unsere Medien, Handlungshilfen, Seminare und Präventionsangebote sind für unsere Betriebe in der Regel kostenfrei erhältlich. Sie sind mit dem Mitgliedsbeitrag, den die Unternehmen entrichten, abgedeckt“, sagt Isabel Dienstbühl, Leiterin der BGN- Prävention.

 

Gemeldet wurden verschiedene Arten von Anrufen, teilt die BGN mit: So sei das eine Mal behauptet worden, der Anbieter sei von der BGN, der Kauf von Vorschriften sei gesetzlich vorgeschrieben, und bei Fehlen der Vorschriften drohten empfindliche Strafen durch die Berufsgenossenschaft. Ein anderes Mal sei nach einem vermeintlich harmlosen Telefonat dem Unternehmer eine Mail mit zahlreichen Inhalten der BGN zugesandt und mit rund 50 Euro berechnet worden.

 

Die Berufsgenossenschaft stellt deutlich heraus, dass sie niemanden mit solchen Aktionen beauftragt habe und empfiehlt bei Zweifeln an der Seriosität eines Anbieters, beispielsweise dessen Postadresse und Internetdomain zu überprüfen oder sich direkt an die Berufsgenossenschaft zu wenden.