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Beratung im GastgewerbeMit der richtigen Beratung zum Erfolg

Wir stellen Ihnen Möglichkeiten einer erfolgsversprechenden Beratung für Gastronomie und Hotellerie vor – inklusive der Fördermöglichkeiten!

Immer wieder benötigen Hoteliers und Gastronomen die Unterstützung von Unternehmensberatern, sei es bei Finanzierungsfragen, im Marketing oder auch bei der Unternehmensnachfolge. Dabei kommtes aber vor allem darauf an, den richtigen Berater zu finden. Er muss Theorie und Praxis kennen und echter Branchenexperte sein. Gastgewerbe-Magazin sprach mit den DEHOGA-Partnern Bernd Luxenburger (GBS Gastgewerbe Beratungs Service, Nordrhein-Westfalen), Andreas Schreiner (Tietz & Schreiner, Berlin/Brandenburg) und Carl A. Schulze-Berndt (HOGA-Beratungsgesellschaft, Bayern) über Bedeutung und Inhalte gastgewerblicher Unternehmensberatung.

Kontakt zu den DEHOGA-Partnerberatungen

GBS Gastgewerbe Beratungs Service:
www.gbsnrw.de
Tietz & Schreiner:
www.tietz-schreiner.de
HOGA-Beratungsgesellschaft:
www.hoga-muenchen.de
DEHOGA Beratung GmbH:
www.dehogabw.de

News



Der Ältere übergibt an den Jüngeren – das ist die Wunschkonstellation vieler Unternehmer.
Finanzierung

Die Nachfolge strategisch regeln – auch für den Notfall

Natürlich, die harmonische, familieninterne Unternehmensübergabe ist der Wunsch der meisten
Hoteliers und Gastronomen. Das ist freilich nicht unmöglich, bedarf aber eingehender Planung und Gestaltung. Doch für Experten steht auch ein anderes Szenario im Fokus: der Erhalt des Unternehmens in einem plötzlichen Notfall durch Ausfall des Gesellschafter-Geschäftsführers. Dafür sollten Unternehmer schon früh Maßnahmen ergreifen.

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Das GASTGEWERBE MAGAZIN fragt...Unternehmensberatung im Gastgewerbe – was heißt das eigentlich?



Bernd Luxenburger: Wer wie wir den Mittelstand im Gastgewerbe seit nunmehr 20 Jahren berät, ist vielfach Teil von Entscheidungen, die direkte Auswirkungen auf private Bereiche haben. Fachlicher Rat gepaart mit betriebswirtschaftlichem Know-how und Einfühlungsvermögen in persönliche Wichtigkeiten sind gefragt. Somit definieren wir uns als GBS GmbH DEHOGA Beratung gerne als individuelle Fachberatung. Die wissenschaftliche Betriebswirtschaftslehre ist unsere Grundlage, praktikable Vorschläge unser Tun. Die klassischen Aufgaben einer Unternehmensberatung werden oftmals von Dritten wie Banken an uns gestellt. Sanierung/Turn Around, Ertragswertermittlung, Due Diligence oder auch Machbarkeitsstudien sind entsprechende Aufgabenstellungen.

Andreas Schreiner: Beratung im Gastgewerbe ist sehr vielseitig und erfordert den individuellen Blick für jedes einzelne Unternehmen mit seinen Besonderheiten, Unternehmern, Angeboten, Zielgruppen und auch Problemen. Gerade die gastgewerbliche Branche muss sich vorausschauend auf sich ändernde Trends sowie Bedürfnisse in den Zielgruppen einstellen und unterliegt immer stärkeren Anforderungen an Qualität und betriebswirtschaftlicher Kompetenz sowie letztendlich auch Finanzierungskraft.

Carl A. Schulze-Berndt: Beratungen der HOGA GmbH aus München – Expertenwissen kombiniert mit Praxisorientierung aus über 17.500 untersuchten und beratenen Betrieben rund um das Gastgewerbe – bedeuten qualifizierte Beratungsergebnisse. Externe Fachberatungen sind das wichtige Instrument, den betrieblichen Status quo zu bewerten, durch die Verbesserung unternehmerischen Know-hows die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern sowie die Anpassung an veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu erleichtern. Neutralität und Diskretion sind dabei von Beraterseite unabdingbare Voraussetzungen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Das Bundesverfassungsgericht hat Teile der Erbschaftsteuer für verfassungswidrig erklärt.
FinanzierungSteuern

Neue Erbschaftsteuer: Was heißt DAS für Die Unternehmen?

Die steuerlich begünstigte Übertragung von Betriebsvermögen soll nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts und dem daraus resultierenden Gesetzesentwurf nicht mehr so leicht möglich sein wie in der Vergangenheit. Unternehmer sollten deshalb die Entwicklungen gut beobachten und gemeinsam mit ihrem Berater verschiedene Szenarien diskutieren.

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Der Unternehmer-Ruhestand kommt schneller, als man denkt. Und wer sich nicht während seiner aktiven Zeit um die Finanzierung des Ruhestands gekümmert hat, kann in echte Schwierigkeiten geraten.
Finanzierung

Den Ruhestand sorgenfrei geniessen

Gerade für nicht sozialversicherungspflichtige Selbstständige wie Gastronomen und Hoteliers spielt die private Vorsorge fürs Alter eine entscheidende Rolle. Dabei werden aufgrund der Niedrigzinsphase auch Aktien immer wichtiger. Und wer mag, kann auch mit kleinen Summen über die Jahre hinweg ein Vermögen für den Ruhestand aufbauen.

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Bei einem Ehegattentestament lauern einige Fallstricke. Am besten wird dies nicht ohne Steuer- und Rechtsberater gestaltet.
Finanzierung

Richtig vererben – Tücken umgehen

Viele Ehepartner verfassen ihren letzten Willen gemeinschaftlich als „Berliner Testament“. Dieses Ehegattentestament sollte aber auf den Prüfstand gestellt werden – denn es sind einige Punkte dabei zu beachten. Zur umfassenden Altersvorsorge gehört schließlich auch die Regelung der Erbschaft.

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Senior-Unternehmen sollten sich auf die neuen Regelungen bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer ab Juli 2016 einstellen und gemeinsam mit ihren Beratern verschiedene Szenarien durchspielen.
Finanzierung

Erbschaftsteuer: keine Panikreaktion

Das Bundesverfassungsgericht hat kurz vor Weihnachten Teile des Erbschaft- und Schenkungsteuergesetzes für verfassungswidrig erklärt. Erbrechtsexperte Jens Gartung aus Düsseldorf erklärt die Hintergründe und gibt Handlungsempfehlungen für Unternehmer, die ihren Betrieb kurzfristig übergeben wollen – oder eben nicht.

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Finanzierung

In kleinen Schritten zum Erfolg

Das Waldgasthaus Galgenveen im niederrheinischen Nettetal ist wieder ein florierender gastronomischer Betrieb. Doch das war nicht immer so. Nach der Übernahme des elterlichen Betriebes sahen sich Ralf und Anja Dinter lange Zeit am Rande des Ruins.

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Unsere FrageWeshalb sollten sich Hoteliers und Gastronomen beraten lassen?


Bernd Luxenburger: Dem Mittelstand im Gastgewerbe fehlt zum einen oftmals der Vergleich. Wie steht der eigene Betrieb im Hinblick auf seine Umsätze und Kosten gegenüber ähnlich gelagerten Betrieben da? Zum anderen haben Hoteliers und Gastronomen vielfach nicht die Zeit, um wirkungsvolle Maßnahmen zeitnah und umfassend zu erarbeiten. Auch ein mit Zeit ausgestatteter adäquater Diskussionspartner steht häufig nicht zur Verfügung. Lassen Sie mich die Frage noch einfacher beantworten: Der Unternehmer sollte sich eine zweite fachliche, objektive Meinung bei anstehenden Maßnahmen anhören.


Foto: MEV

Andreas Schreiner: Weil gerade kleine bis mittlere Unternehmen jederzeit in der Lage sein sollten, ein optimales Betriebsergebnis zu erreichen. Klingt banal, ist es aber nicht. Eine konstante Umsatzentwicklung, hohe Gästebindung und -gewinnungsquote bedingen ein gutes Angebot sowie regelmäßige Investitionen in die Hardware und in die Personalentwicklung zur Qualitätssicherung, des Weiteren ein hervorragendes Marketing und auch Controlling, unter anderem Planung und Steuerung. Dies ist die Basis, um erstens im Markt „immer auf der Höhe“ zu sein und zweitens ein gutes Betriebsergebnis zu erzielen. Letzteres stellt nicht nur den Unternehmergewinn dar, sondern ist auch wesentlicher Fakt für eine Finanzierungsfähigkeit. Dies alles immer und jederzeit im Blick zu haben, kann ein kleines bis mittleres Unternehmen – also in der Regel die Unternehmer – im Tagesgeschäft schnell überfordern. In einigen Bereichen sollte man in regelmäßigen Abständen kompetente Berater einbinden, andere Bereiche erfordern zeitlich begrenzte Unterstützung, je nach Thema – die Erfahrung zeigt, es lohnt sich!
Carl A. Schulze-Berndt: Beratungsmotive und Zielsetzungen können von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich sein, was durch das breite Spektrum der HOGA-Beratungsinhalte dokumentiert wird. So geht es im einen Fall um den Check-up, nämlich den Betrieb aus fachlich fundierter und neutraler Sicht unter Berücksichtigung seiner individuellen Konzeption und Standortsituation zu durchleuchten und Verbesserungsvorschläge zur Ertragsoptimierung zu unterbreiten. Im anderen Fall plant ein Betrieb Investitionen und benötigt externe Fachberatung zur Beurteilung der wirtschaftlichen Machbarkeit, so dass die HOGA-Beratung dann als Entscheidungsgrundlage dient.


Foto: © CandyBoxImages – iStockphoto.com


Unsere FrageWas sind ihre individuellen Schwerpunkte?


Bernd Luxenburger: Hier möchte ich nicht als Person, sondern muss beziehungsweise darf als Gesellschaft antworten. Wir sind so aufgestellt, dass jeder Berater neben dem klassischen betriebswirtschaftlichen und fachspezifischen Know-how ein Spezialgebiet hat. Somit kommt es nicht selten vor, dass das Beratungsergebnis aus dem „Baukastensystem“ der Beratungsgesellschaft kommt – ein Ergebnis kritischer Diskussion. Als Mitglied der Beratungsgruppe Luxenburger und Partner haben wir als GBS GmbH DEHOGA Beratung zudem noch den Vorteil, dass wir auf die weiteren Mitglieder der Beratungsgruppe zurückgreifen können, nochmals Spezialisten.
Andreas Schreiner: Wir beraten seit fast 25 Jahren in den Bereichen Unternehmensfinanzierung/Förderung, Unternehmensnachfolge, Krisenberatung, Controlling sowie Marketing inklusive E-Marketing. Insbesondere bieten wir sogenannte Management-
assistenz an, hier helfen wir je nach Bedarf und Thema „auf Stundenbasis“, das heißt wir stehen „Stand by“ und unterstützen zu Einzelfragen, unterstützen vor Ort. Manchmal reicht da schon ein kurzes Gespräch oder – wenn man sich kennt – sogar ein Telefonat, um eine Lösung zu finden, manchmal benötigt man uns tageweise im Unternehmen, das halten wir ganz flexibel.
Carl A. Schulze-Berndt: Hauptaufgabe der HOGA-Beratungsgesellschaft ist die branchenspezifische Beratungstätigkeit in den Bereichen gastgewerbliche Betriebswirtschaft, Betriebstechnik und Marketing. Sinn und Zweck der HOGA-
Beratungen ist es, sowohl dem Existenzgründer als auch dem traditionsreichen Betrieb Antworten auf unterschiedlichste Fragen zu geben. HOGA-Beratungen und HOGA-Gutachten stellen außerdem ein wesentliches Entscheidungskriterium für Kreditgeber und Vergabestellen öffentlicher Finanzhilfen dar, denn das Problem der Kapitalbeschaffung in unserer Branche ist ja hinlänglich bekannt. Nicht zuletzt kommen infolgedessen seit dem fast 50-jährigen Bestehen der HOGA GmbH immer wieder Kunden direkt über die Empfehlung einer Bank oder Sparkasse zu uns.

Unsere FrageAus der Beratungspraxis: In welchen Bereichen sehen Sie bei Hoteliers und Gastronomen den größten Beratungsbedarf?


Bernd Luxenburger: Den größten Beratungsbedarf sehen wir bei Konzeptumstellungen mit Investitionsbedarf bis hin zu Erweiterungsinvestitionen. Hier sind allgemeine Marktforschungsergebnisse, individuelle Vorstellungen und vor allem Wünsche in Einklang mit der speziellen Marktsituation zu bringen und in ein Marketingkonzept umzusetzen. Danach muss sich das Wunschbild wirtschaftlich gestalten – Stichwort Planung und Investition – und finanzierbar sein. Ein zweiter Bereich ist die Nachfolgeregelung, bei der neben dem steuerlichen und juristischen Rat eine fachliche Stellungnahme noch viel zu selten eingeholt wird.
Andreas Schreiner: Das ist sehr unterschiedlich, es fehlt nicht selten an einem schlagkräftigeren Marketing, da werden ebenso Potenziale „liegen gelassen“ wie im Controlling. Gerade durch Kostenoptimierungen könnte erheblicher Spielraum für Investitionen geschaffen werden, die Energiekosten sind ein, aber nicht das einzige Thema! Aktuell ist die Unternehmensnachfolge immer noch ein Kernthema, viele Unternehmer müssen oder müssten ihre Nachfolge regeln, in der Regel ein längerer Prozess. Aber auch das Marketing ist in kleinen bis mittleren Betrieben oft – gelinde gesagt – „verbesserungswürdig“. Um es ganz platt zu formulieren: Das Gastgewerbe ist manchmal eine Branche, in der „zu viel Geld liegen gelassen wird“, sei es auf der Einnahmeseite oder im Controlling, die Ergebnisse ließen sich in nicht wenigen Betrieben deutlich verbessern. Hier fehlt es den Unternehmern oft an Zeit, manchmal aber auch an Know-how! Auch im Umgang mit Finanzierungsproblemen und Fördermitteln agiert die Branche zeitweilig sehr „hausbacken“. Nichts gegen die gelegentlich praktizierte Hilfe des Steuerberaters, aber hohe Investitionen sollte doch fachlich versiert geplant werden, dafür gibt es eben auch Spezialisten!
Carl A. Schulze-Berndt: Abgesehen von den Beratungskunden, die zum Beispiel hinsichtlich einer geplanten Investition zur Minimierung des damit verbundenen Risikos oder auch aufgrund einer unangenehmen Betriebsprüfung der Finanzbehörde etc. unsere Unterstützung in Anspruch nehmen, sehen wir aus unserer Beratungserfahrung den größten Beratungsanspruch darin, mittels praxisnaher Beratung Transparenz in das betriebliche Zahlenmaterial zu bringen, das heißt, die betrieblichen Daten für jeden Unternehmer verständlich zu machen, Stärken und Schwächen zu ermitteln, einen praxisnahen Maßnahmenkatalog zur Beseitigung von Schwachstellen und zum Ausbau der Stärken zu entwickeln und anhand einer Budgetplanung die künftigen Möglichkeiten und Grenzen der betrieblichen Ertragskraft aufzuzeigen.

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Unsere FrageBetriebsberatung, Potenzialberatung, Marketingberatung: Es gibt eine Vielzahl von Ansätzen. Wie ermitteln Unternehmer eigentlich ihren Bedarf? Und wie finden sie den richtigen Berater für ihr Anliegen?


Bernd Luxenburger: Unser Ansatz einer Beratung für den Mittelstand ist eine allumfassende Beratung. Sehr selten ist nur ein einziges Instrument für eine unbefriedigende betriebswirtschaftliche Situation verantwortlich. Problemschwerpunkte werden oftmals nur ungenau eingeschätzt. Ein Arbeitsgespräch setzt besondere Schwerpunkte bei den Maßnahmen. Bei der Auswahl des Beraters ist es für den Mittelstand wichtig, dass dieser ein Fachberater ist. Beratung für die Hotellerie und Gastronomie ist schon per se ein Markenzeichen. Der Berater muss die Theorie und die Praxis kennen. Das ist in einem Arbeitsgespräch schnell erkannt. Ich sage gerne: Ich kann mir nicht vorstellen, eine Schlosserei in der fachlichen Umsetzung gut beraten zu können. Eine Beurteilung ohne entsprechend tiefe Kenntnisse der Organisation, des Marketings und der betriebswirtschaftlichen Eckdaten ist eine „betriebswirtschaftliche Fleißarbeit“, mehr nicht. In diesem Zusammenhang sollten auch Steuerberater noch stärker die Zusammenarbeit mit Fachberatern suchen. Wir sehen auch eine Beratungsgesellschaft produktiver als einen Einzelberater, bei dem oftmals der fachliche Austausch fehlt.
Andreas Schreiner: Unternehmer sollten einfach mal unverbindlich mit kompetenten Beratern reden, gegebenenfalls auch einmal einen Betriebscheck machen lassen. Ein kompetenter Berater entwickelt dann recht schnell gemeinsam mit dem Unternehmer den möglichen Bedarf und sogar einen ersten Plan: was, wann, wie zuerst? Das kostet in der Regel noch recht wenig, gibt aber durch das persönliche Gespräch schon mal erste Hinweise auf Maßnahmen, dann kann man sehen, was man wie gemeinsam macht. Für die Beraterwahl eine klare Empfehlung: Entscheidend sind Branchenkompetenz und das persönliche Gefühl im Umgang miteinander. Tipps zur Beraterwahl gibt jeder DEHOGA-Landesverband oder auch ein vertrauter Kollege, der gute Erfahrungen gemacht hat. Vorsicht vor „fliegenden Beratern“, die unaufgefordert anrufen und ihre Leistung anbieten, hier steigt das „Flop-Risiko“. Und noch etwas, hier völlig ungefragt: Gute Beratung kostet Geld, entweder stunden- oder tageweise, teils pauschal vereinbart. Ihr Berater kennt aber Förderprogramme.
Carl A. Schulze-Berndt: Im Rahmen eines unverbindlichen Vorgesprächs ermitteln wir gemeinsam mit dem Unternehmer seinen Beratungsbedarf und schlagen ihm dann die Beratungsinhalte und die Vorgehensweise vor. Dann erstellen wir ein detailliertes Leistungs- und Kostenangebot zur individuellen und effizienten Problemlösung; selbstverständlich werden auch Beratungszuschüsse einbezogen. Beratungskompetenz und damit qualitativ hochwertige Beratung basieren in erster Linie auf der langjährigen Erfahrung eines Beraters; betriebswirtschaftliches Know-how und vor allem auch gastgewerbliche Praxiserfahrung sind dabei ohnehin Grundvoraussetzungen. Nicht zuletzt sollte man auf die absolute Neutralität und Unabhängigkeit eines Beraters achten, denn nicht selten spielen sich im Hintergrund von Beratungen Provisionsgeschäfte ab.

Unsere FrageAls Berater analysieren Sie die Ist-Zustände und geben professionelle Ratschläge und Hilfestellungen für Optimierungen, zum Beispiel bei Betriebsabläufen, bei der kaufmännischen Unternehmensführung oder auch Finanzierungsfragen. Wie gelingt es dem Hotelier und Gastronomen im Anschluss, diese Dinge umzusetzen?


Bernd Luxenburger: Zum einen stellen wir immer wieder fest, dass wir mit unserer Beratung den Anstoß zu Umsetzungen geben. Die Unternehmer wollen ja realisieren, nur die Instrumente fehlen ihnen oftmals. Wir schreiben unsere Ergebnisse gerne in Form von „Handbüchern“. Maßnahmen abhaken zu können, das möchten wir hierdurch erreichen. Somit ist ein Bericht, den der Beratene sich immer wieder durchlesen kann, für uns sehr wesentlich. Ausgesprochenes ist schnell vergessen oder auch revidiert. Geschriebenes steht. Bei Finanzierungsfragen erläutern und beschreiben wir unsere Lösungen. Wir begleiten den Unternehmer auch nur auf ausdrücklichen Wunsch der Bank zum Termin. Er vertritt sein Unternehmen, wir bereiten ihn fachlich auf das Gespräch vor. Natürlich bieten wir sich anschließende Arbeitsgespräche an. Unsere Formel aber lautet: Subsidiaritätsprinzip – Hilfe zur Selbsthilfe.
Andreas Schreiner: Ganz einfach! Die Lösungen erarbeiten wir in enger Abstimmung mit den Unternehmern. Dadurch ist jeder Schritt besprochen und die Umsetzung ist nachvollziehbar vorbereitet. Wird es thematisch komplizierter oder fehlt den Unternehmen einfach die Zeit, stehen wir natürlich in der Umsetzung – auch vor Ort – zur Verfügung, auf Zeit als Teammitglied. Einfacher, wir begleiten grundsätzlich bis zum erfolgreichen Abschluss.
Carl A. Schulze-Berndt: Grundsätzlich zeichnet sich gute Beratungsqualität dadurch aus, dass das beratene Unternehmen in die Lage versetzt wird, die vom Berater aufgezeigten Maßnahmen und Optimierungsvorschläge auch in die Praxis umzusetzen. Insofern spricht man bei Fachberatungen auch von der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Bei Bedarf bieten wir selbstverständlich auch Unterstützung bei der Umsetzung an, dies ist allerdings situativ zu entscheiden. Kosten und Nutzen einer Beratung sollten aber auch dann in einem angemessenen und vertretbaren Verhältnis zueinander stehen. Wir halten nichts von dem grundsätzlichen Abschluss von sogenannten Betreuungs-Beratungsverträgen, mit denen über längere Zeiträume (sechs Monate, ein Jahr, zwei Jahre etc.) oft für hohe Beratungskosten Verpflichtungen gegenüber Beratern eingegangen werden. Die Ergebnissituation kleiner und mittelständischer Unternehmen rechtfertigt in den meisten Fällen keine Dauerbelastungen durch Beratungsaufwand. Unsere Devise in der HOGA und für unsere Beratungen ist insofern: Die Beratung sollte möglichst ein Vielfaches dessen bringen, was sie gekostet hat!

Die Beratung fördern lassen

Wirtschaft

Die Beratung fördern lassen

Unternehmer haben die Möglichkeit, von der öffentlichen Hand finanzielle Unterstützung für notwendige Beratungen zu erhalten. Das kann zum Beispiel in Form von Zuschüssen passieren. Gastgewerbe-Magazin hat die wichtigsten Beratungen, deren Inhalte und jeweils ein Fördermittel zusammengestellt.

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Allgemeine Beratung
Eine allgemeine Unternehmensberatung befasst sich mit allen wirtschaftlichen, technischen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Betriebsführung.
Gründer und junge Unternehmen
Existenzgründer, Unternehmensnachfolger und junge Unternehmer bis zu fünf Jahre nach Gründung können mithilfe eines Gründercoachings Unterstützung bei wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen bekommen.
Unternehmensnachfolge
Beratungsmaßnahmen zur Planung und Begleitung der Unternehmensnachfolge beziehungsweise -übergabe helfen unter anderem dabei, Betriebe richtig zu bewerten und in der Zukunft fortzuführen.
Krisen- und Sanierungsberatung
Unternehmen und Freiberufler in Schwierigkeiten erhalten bei einer Krisen- und Sanierungsberatung fachliche Unterstützung bei wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen in einer tiefer gehenden Unternehmensberatung.
Potenzial- und Marketingberatung
Stärken und Schwächen eines Unternehmens ermitteln, Lösungswege entwickeln, Handlungspläne zur Verbesserung der Geschäftsprozesse festlegen und entsprechende Umsetzungsschritte einleiten: Das sind die Ansätze einer Potenzialberatung, während bei einer Marketingberatung ausgehend vom Konzept, dem Standort und dem Markt ein Leitfaden für die gesamte Vermarktung entworfen wird.
Fördermöglichkeit:

„Förderung unternehmerischen Know-hows für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freie Berufe durch Unternehmensberatungen“:
Die Förderung besteht aus einem Zuschuss zu den Beratungskosten.
Der Zuschuss beträgt im Geltungsbereich der alten Bundesländer einschließlich Berlin 50 Prozent, in allen anderen Bundesländern sowie dem Regierungsbezirk Lüneburg 75 Prozent der in Rechnung gestellten Beratungskosten (ohne Mehrwertsteuer), höchstens jedoch 1.500 Euro je Beratung. Je Antragsteller können mehrere thematisch voneinander getrennte Beratungen gefördert werden, allgemeine Beratungen zusammen bis zu einem Höchstbetrag von insgesamt 3.000 Euro. Dies gilt ebenfalls für spezielle und besondere Beratungen.

Fördermöglichkeit:

„Gründercoaching-Deutschland“:
Unternehmer erhalten einen Zuschuss zum Honorar eines Unternehmensberaters der KfW-
Beraterbörse (50 Prozent alte Bundesländer und Berlin außer Regierungsbezirk Lüneburg; 75 Prozent neue Bundesländer und Regierungsbezirk Lüneburg). Das Nettohonorar des Beraters kann bis zu 6.000 Euro betragen, das förderfähige Tageshonorar bis zu 800 Euro netto.

Fördermöglichkeit:

Bund und Länder fördern in verschiedenen Programmen Beratungen zur Unternehmensnachfolge. Die Höhe der finanziellen Förderung ist von Programm zu Programm unterschiedlich.

Fördermöglichkeit:

„Turn Around Beratung“:
Unternehmer erhalten einen Zuschuss zum Honorar eines Unternehmensberaters der KfW-
Beraterbörse (50 Prozent alte Bundesländer und Berlin außer Regierungsbezirk Lüneburg; 75 Prozent neue Bundesländer und Regierungsbezirk Lüneburg). Das förderfähige Honorar kann bis zu 8.000 Euro betragen, das förderfähige Tageshonorar bis zu 800 Euro netto

Fördermöglichkeit:

Bund und Länder fördern in verschiedenen Programmen Beratungen zur Unternehmensnachfolge. Die Höhe der finanziellen Förderung ist von Programm zu Programm unterschiedlich.

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