Bei allem Augenmerk auf Einrichtung und Arbeitsabläufe wird häufig übersehen, dass die Beleuchtung besonders auch in der dunkleren Jahreszeit ein entscheidender Kostenfaktor ist und die Arbeitsqualität positiv beeinflusst. „Die Umstellung herkömmlicher Lichttechnik auf LED-Licht lohnt sich“, sagt Marco Hahn, Direktor Marketing und Vertrieb bei der Deutschen Lichtmiete Unternehmensgruppe. Er empfiehlt insbesondere, beim Einsatz auf qualitativ hochwertig Leuchtmittel zu achten, um die vielfältigen Vorteile von LEDs optimal nutzen zu können. Die wichtigsten Vorteile der LED-Technologie gegenüber konventionellen Leuchten liefert die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe auf einen Blick:


1. Energiekosteneinsparung

Betriebe, die Energiekosten senken wollen, erreichen schnelle und dauerhafte Einsparungen von mindestens 65 Prozent allein durch die Umstellung auf hocheffiziente LEDs. Eine Leuchtstoffröhre mit 58 Watt Leistung verbraucht zum Beispiel zusätzlich noch rund 13 Watt für das Vorschaltgerät, also insgesamt 71 Watt. Im Gegensatz dazu benötigt eine LED-Röhre bei gleicher Lichtleistung nur noch etwa 22 Watt.

2. Bessere Lichtqualität
Konventionelle Leuchtstoffröhren flackern durch die 50 Hz-Frequenzen der Netzspannung rund 50 Mal pro Sekunde. Obwohl das für das Auge im Allgemeinen nicht sichtbar ist, wird es vom Unterbewusstsein registriert und als unangenehm wahrgenommen. Hochwertige LED-Beleuchtung hingegen flackert nicht, sondern verbreitet ein ruhiges Licht. Eine gute Lichtqualität wirkt sich positiv auf die Arbeitsleistung der Mitarbeiter als auch das Wohlbefinden und die Gesundheit aus.

3. Einhaltung der Arbeitsstättenrichtlinien für die Beleuchtung
Die Berufsgenossenschaften prüfen regelmäßig, besonders aber auch nach Unfällen, ob die in den Arbeitsstättenrichtlinien vorgegebenen Beleuchtungsstärken (in Lux) eingehalten werden. Viele Firmen müssen wegen spezifischer gesetzlicher Vorgaben, wegen bestimmter Versicherungsvorschriften oder in Reaktion auf Anforderungen großer Kunden dringend die Beleuchtung im Unternehmen verändern. Seriöse Anbieter werden immer einen Soll/Ist-Vergleich mit einer exakten Messung vor Ort durchführen, um die Optimierungspotenziale aufzudecken.

4. Reduzierung von Brandlasten
Hochwertige LED-Beleuchtungen arbeiten mit externen LED-Treibern, da so das Wärmemanagement einer LED-Röhre besser geführt werden kann und die Röhren nicht zu warm werden. Dadurch werden Brandlasten stark reduziert, vor allem gegenüber veralteten Leuchtengehäusen mit den Vorschaltgeräten KVG oder VVG. Bei einigen auf dem Markt erhältlichen LED-Modellen sind jedoch alle elektronischen Bauteile direkt in der LED-Röhre verbaut. Das wirkt sich nachteilig auf das Wärmemanagement in der Röhre aus, was zu Kurzschlüssen und schnellem Röhrenausfall führen kann. Ebenfalls wichtig zu beachten: Nur, wenn mit einem externen Treiber gearbeitet wird, können auch Anlagen, die bereits auf elektronische Vorschaltgeräte (EVG) umgerüstet wurden, unkompliziert und bei vollem Versicherungsschutz auf LED umgestellt werden.

5. Geringerer Wartungs- und Instandhaltungsaufwand
Die Wartung und Instandhaltung der Beleuchtung ist für viele Betriebe ein Kostenfaktor. Durch den relativ kurzen Lebenszyklus von Leuchtstoffröhren im Vergleich zu LED-Beleuchtung sind die Wartungskosten bei konventionellen Leuchtmitteln oft um ein Vielfaches höher. Eine gute LED-Röhre hält mindestens zwei- bis dreimal so lange wie eine herkömmliche Leuchtstoffröhre. Auch häufige Schaltzyklen wirken sich nicht negativ auf die Lebensdauer einer LED-Beleuchtung aus.

6. Umweltschutz
Mit dem Einsatz von energiesparender LED-Beleuchtung wird sofort auch in gleichem Maße CO2 eingespart. Zum Beispiel kann ein mittleres Unternehmen durch den Einsatz hochwertiger LEDs nicht nur 665.000 kWh Stromkosten pro Jahr einsparen, sondern gleichzeitig etwa 374 Tonnen CO2 plus 532 Gramm radioaktive Abfälle.

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