Dabei hat sich auch herausgestellt, dass Google eigenmächtige Sterne für Hotels vergeben hat und diese „Falschdarstellung“ nicht von den Hotels ausging. Dennoch gab es dafür kostenpflichtige Abmahnungen der Verbraucherzentralen an die Hotels.

Nach Gesprächen zwischen den Klassifizierungsgesellschaften und der IHA einerseits sowie der Zentrale für unlauteren Wettbewerb andererseits zeichnet sich, dass die Hoteliers dafür nicht abgemahnt werden, wenn sie sich an folgenden Ablauf halten:

  1. Der Betrieb muss nachweisen, dass er mit Einwurf-Einschreiben Google aufgefordert hat, die falsche Sterne-Werbung zu entfernen.
  2. Sollte nach vier Wochen keine Reaktion erfolgt sein, muss Google erneut angeschrieben werden.

Erfolgt dennoch eine Abmahnung, ist bei Vorlage dieser Schreiben keine Zahlung mehr fällig.