„Wem es darum geht, ein Alleinstellungsmerkmal zu setzen und seinem Haus einen individuellen Charakter zu geben ebenso wie alle Fäden in der Hand zu halten, der sollte sich für eine hauseigene Wäscherei entscheiden“, sagt Ingo Bittmann, Sprecher der Informationsplattform Klasse Wäsche Deutschland. „Das Thema Wäsche sollte nicht nur als ein Bereich angesehen werden, den man eben einfach braucht“, warnt er. „Mit keiner Ware kommen Hoteliers näher an den Gast. Textilien geben Ausschlag für das Wohlgefühl der Gäste, und Sauberkeit und Hygiene gehören zu den wichtigsten Kriterien bei der Hotelauswahl.“ Qualität und Sauberkeit der Wäsche spielen für Gäste eine zunehmend zentrale Rolle. Die Reinigung der Wäsche in einer betriebsinternen Wäscherei wird in diesem Zusammenhang als starkes Qualitätsmerkmal betrachtet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage von marketagent.com im Auftrag der Informationsplattform Klasse Wäsche.

Um Hoteliers die Entscheidungsfindung in Sachen Wäsche zu erleichtern, bietet Klasse Wäsche für Hotels, Gaststätten und Pflege- und Altenheime Informationsgespräche an. Die Mitglieder der Informationsplattform entwickeln maßgeschneiderte Gesamtlösungen und geben Hilfestellung bei der Ermittlung der tatsächlichen Kosten für Ausstattung und den laufenden Betrieb einer hauseigenen Wäscherei: Investitionskosten, Wartungskosten, Energie- und Waschmittelkosten, Personalkosten. „Manche schrecken erstmal vor einer hauseigenen Wäscherei zurück, weil sie denken, dass ihre Räumlichkeiten beispielsweise nicht ausreichen oder das Personal zu dünn besetzt ist“, schildert Ingo Bittmann.

Die Hauseigene Wäscherei aus Sicht der Betriebe

> Benötigte Wäsche steht nach kurzer Zeit wieder zur Verfügung (für 77 Prozent stark ausschlaggebend)
> Direkte Kontrolle über die Wasch- und Wäschequalität (für 74 Prozent stark ausschlaggebend)
> Unabhängigkeit von Dritten (für 67 Prozent stark ausschlaggebend)
> Mittelfristig geringere Gesamtkosten (für 53 Prozent stark ausschlaggebend)
> Bessere Qualität der Wäsche und/oder höherer Komfort für die Gäste (für 61 Prozent stark ausschlaggebend)
> Tradition im Betrieb (für 61 Prozent stark ausschlaggebend)

Quelle: Befragung von 359 Hotels und Gastronomiebetrieben sowie 250 Alten- und Pflegeheimen durch rc research & consulting GmbH, Bielefeld, im Zeitraum von Dezember 2012 bis Januar 2013 im Auftrag von Klasse Wäsche

Auf Anforderungen abgestimmt

Dabei würden diese Bedenken in den meisten Fällen gar nicht zutreffen, es müsse nur alles bestens durchdacht werden. Vor allem aber müsse eine hauseigene Wäscherei gelebt werden, so Ingo Bittmann. „Die Wäsche muss zum Markenzeichen, zum Qualitätsmerkmal gemacht werden.“ Allgemein die Kosten der Eigen- und Fremdwäsche gegenüberzustellen sei schwierig, so der Sprecher, das müsse von Fall zu Fall betrachtet werden, denn jeder Betrieb sei einzigartig. Grundsätzlich gehe es vielmehr um eine Einstellungsfrage. Wer möchte ich sein, und was möchte ich meinen Gästen bieten? „Häufig erfüllt eine hauseigene Wäscherei, deren Ausstattung optimal auf den Bedarf des Hauses abgestimmt ist, diese Anforderungen am besten“, so Ingo Bittmann. Und wer sich vor der Übernahme der Verantwortung scheue, könne sich eventuell auch mit zwei, drei anderen Hotels zusammentun und gemeinsam für saubere Wäsche sorgen. Das sei aber nur eine Lösung von vielen.

Jeder fünfte wäscht selbst

Derzeit wäscht jeder fünfte Hotellerie- und Gastronomiebetrieb in Deutschland seine komplette Wäsche selbst. So lautet das Fazit einer Studie der rc research & consulting im Auftrag von Klasse Wäsche, die von Dezember 2012 bis Januar 2013 in 359 Hotels durchgeführt wurde.

> www.klassewaesche.de