Um dauerhafte Verfärbungen zu vermeiden, sollte Geschirr nach der Benutzung kurz abgespült werden.

Um dauerhafte Verfärbungen zu vermeiden, sollte Geschirr nach der Benutzung kurz abgespült werden. (Foto: Miele Professional)

Manchmal kommt das Geschirr verfärbt aus der Spülmaschine. Auch wenn es hygienisch rein ist, so wirkt es dennoch unsauber. „Der Grund dafür sind Lebensmittel, wie zum Beispiel Tomatensoße, die teilweise hartnäckige Verfärbungen hinterlassen“, erklärt Diana Klapper, Anwendungstechnik bei Miele Professional. „Art und Zustand der Lebensmittel haben einen großen Einfluss auf die Verfärbung. Besonders hartnäckig sind etwa Tee und Kaffee, Obst und Gemüse. Eine große Rolle spielen aber auch Kontaktdauer und -temperatur des Lebensmittels sowie das Material und der Zustand des Spülgutes. Denn auch vermeintlich glatte, feste Oberflächen wie Kunststoff oder Porzellan sind anfällig gegenüber Verfärbungen“, schildert Diana Klapper. Seien diese nur oberflächlich, so könnten sie in der Regel behandelt und durch Abwaschen beseitigt werden. Wenn die Oberfläche jedoch beschädigt sei, könnten Verfärbungen durchaus schwieriger zu entfernen sein. „Solche kleinsten Beschädigungen der Oberfläche entstehen bei der Benutzung des Geschirrs, zum Beispiel durch die Verwendung von Messer und Gabel oder beim Stapeln. Verbleiben nach dem Spülen beispielsweise bräunliche Verfärbungen in der Kaffeetasse, so ist Bleichen ein probates Mittel. Das geschieht durch Verwendung eines Spülmittels mit Bleichkomponente: etwa Aktivchlor oder Aktivsauerstoff“, so Diana Klapper. „Beim Bleichen werden während des Spülgangs Farbstoffe oxidiert und die Verfärbungen werden dadurch ,unsichtbar‘. Gerade bei Kunststoff kann es aber passieren, dass auch das Bleichen nicht zum gewünschten Erfolg führt. Denn aufgrund des chemischen Aufbaus von Kunststoffen können sich Farbpigmente der Lebensmittel dauerhaft in der Struktur einlagern, so dass diese nicht mehr so leicht entfernt werden können. Weist die Oberfläche zusätzlich Risse oder Rillen auf, diffundieren die Pigmente besonders leicht in den Kunststoff, die dann weder chemisch noch mechanisch entfernt werden können. Diese Verfärbungen sind dauerhaft, und es hilft kein Schrubben oder Bleichen mehr. Um dauerhafte Verfärbungen zu vermeiden, sollte Geschirr, das mit stark farbstoffhaltigen Speisen und Getränken angeschmutzt ist, direkt nach der Benutzung kurz abgespült werden. Grobe Speisereste sollten ebenfalls zügig entsorgt werden, sodass nach Möglichkeit nichts antrocknet. Denn Vorsicht: Kommt zum Beispiel ein Teller mit Resten von Tomatensoße in die Spülmaschine, kann es passieren, dass sich die Farbpigmente lösen, auf andere Geschirrteile gelangen und dort ebenfalls zu Verfärbungen führen.“     

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Der optimale Stellplatz

Ein wichtiger Faktor für den optimalen Stellplatz ist die Art des Betriebs, denn davon hängen Zusammensetzung der Geschirrauswahl und Menge des Spülgutes ab.

Ein wichtiger Faktor für den optimalen Stellplatz ist die Art des Betriebs, denn davon hängen Zusammensetzung der Geschirrauswahl und Menge des Spülgutes ab. (Foto: Palux)

„Um die Vorteile der modernen Hochleistungs-Spülmaschinen optimal nutzen zu können, sollten Gastronomen sich Gedanken über den idealen Stellplatz ihrer Spültechnik machen“, sagt Nina Bierbrauer, Marketing bei Palux AG. „Meist sind Spülmaschinen in die Spülküche beziehungsweise den Spülbereich integriert, aber auch im Bar­-Bereich findet sich Spültechnik, häufig spezielle Gläserspülmaschinen. Voraussetzung für eine effiziente, zeitsparende und wirtschaftliche Nutzung ist: Die Spülmaschine muss perfekt in den gesamten Arbeitsablauf der Küche integriert sein. Ein wichtiger Faktor ist die Art des Betriebs, denn davon hängen Zusammensetzung der Geschirrauswahl und Menge des Spülgutes ab“, so Nina Bierbrauer. Das wiederum beeinflusse die Leistung und Größe der benötigten Spülanlage beziehungsweise Spülorganisation, der Spülzeiten und Korbgrößen. Erforderliche Installationen, Wasseraufbereitung, Dosiertechnik, Anschlüsse sowie die ausreichende Be- und Entlüftung des Spülbereichs dürften Gastronomen bei der Planung ebenfalls nicht vernachlässigen. Nina Bierbrauer weiter: „Auch die Art der Spülmaschine, ob Hauben- oder Untertischmaschine, spielt eine Rolle bei der Planung. Bei Durchschubspülmaschinen müssen zum Beispiel der Rückgabebereich, der Geschirrzulauf- und Geschirrauslaufbereich richtig dimensioniert sein, außerdem muss die Durchschubhöhe passen.“

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