Wo ist der Unterschied zwischen analoger und digitaler Werbung?
Carsten Schmidt: Bei der klassischen Zeitungsanzeige ist es „Werbung auf gut Glück“. Ich zahle für die Präsenz und hoffe, dass es einer sieht. Bei digitaler Werbung geht es um Sichtbarkeit und Relevanz. Die Anzeige wird nur ausgeliefert, wenn einer das sucht, was ich anbieten kann. Und auch nur dort, wo es für mich relevant ist oder in der Zielgruppe, die ich mit meinem Betrieb ansprechen möchte. Entsprechend bezahle ich nur dann, wenn einer auf mein Angebot klickt. Ein weiterer Vorteil der digitalen Werbung: Ich kann Reichweite und Erfolg messbar machen.

Wie wichtig ist digitale Werbung für einen Hotelier oder Gastronomen?

(Foto: privat)

Das kann man auf einen ganz einfachen Nenner bringen: Wer online nicht gefunden wird, existiert nicht. Das klingt vielleicht hart, bildet aber in vielen Fällen die heutige Realität ab. Ein Betrieb, über den ich im Netz keine Informationen finde, ist aus dem sogenannten „relevant set“ raus – und dann kommt auch irgendwann keiner mehr. Zumindest Basisinformationen wie die Telefonnummer und die Öffnungszeiten müssen sichtbar sein. Je mehr, desto besser. Das digitale Feld darf man nicht den Mitbewerbern überlassen, da muss man selbst präsent sein.

Eine eigene Homepage ist für viele die Lösung: Dann bin ich präsent, werde gefunden … Ein Trugschluss?
Zum einen greift diese Einschätzung viel zu kurz. Nur weil der Gastronom eine Homepage hat, wird sie noch lange nicht gefunden. Und: Die Suche gerade nach Restaurants und Hotels läuft heute größtenteils auf dem Smartphone. Die Seite muss dafür optimiert sein, sonst funktioniert das nicht richtig und macht einen schlechten ersten Eindruck. Außerdem verschlechtert eine nicht-optimierte Seite auch das Google-Ranking bis zu dem Punkt, dass Google die Seite gar nicht mehr anzeigt. Zum anderen geht es nicht nur um die eigene Präsenz. Es ist wichtig, dass man auch in allen relevanten Verzeichnissen und Systemen vertreten ist, also beispielsweise bei Google Maps, Apple Maps, TomTom oder Here, um nur einige zu nennen. Nur dann kann man auf allen Kanälen und in allen Apps gefunden werden, denn diese greifen immer auf die gleichen Daten zurück.

Wie unterstützen Sie den Gastronomen und Hotelier?
Die digitale Werbung ist ein weites Feld und wir kennen alle relevanten Plätze, auf denen der Gastronom präsent sein muss. Und genau dort bringen wir ihn hin. Wir haben jahrelange Erfahrung und sind beispielsweise Premium-Partner von Google. Die Kampagne machen wir aber individuell abgestimmt auf jeden einzelnen Betrieb, weshalb bei uns ganz am Anfang ein ausführliches Beratungsgespräch steht. Darin definieren wir Zielgruppen und Regionen, aber auch Budget und Ziele. Dann erstellen wir die individuellen Kontaktseiten und platzieren passgenau die Werbung. Damit der Gastronom weiß, was ihm die Online-Werbung bringt, messen wir die Ergebnisse und machen sie transparent, z. B., wie viele Interessenten ihn angerufen haben, um vielleicht einen Tisch zu reservieren. Was aber ganz wichtig ist: Wir brauchen Feedback, um festzustellen, ob die richtigen Leute angerufen haben. Über dieses Feedback wird die Kampagne auch laufend optimiert. Die Kosten richten sich dabei ganz nach der Größe der Kampagne, sind aber auf jeden Fall transparent.

Können Sie ein Beispiel geben?
Für ein Werbebudget von beispielsweise monatlich 100 Euro entstehen bei uns zusätzliche Kosten von 40 Euro. Das ist nicht viel, wenn Sie bedenken, welche Leistung und welches Know-how von unserer Seite dahintersteckt und wie viel Zeit ein Unternehmer braucht, um sich in das komplexe Thema selbst einzuarbeiten. Die Erstellung einer Kontaktseite, die dann in alle relevanten Portale eingespielt wird, gibt es bei uns schon ab 300 Euro. Ganz wichtig aber: Wir bieten den Unternehmern eine kostenlose Beratung an, um Möglichkeiten aufzuzeigen. Erst dann erstellen wir ein konkretes Angebot. Diese Chance sollten alle nutzen.

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