Doch welche bleiben auch in der Zukunft fester Bestandteil vieler Speisekarten? Und welche können Sie getrost ihren 5 Minuten Ruhm überlassen? Gastronovi zeigt, wie sich Gastronomen im Trend-Dschungel zurechtfinden – und den eigenen Betrieb mit ein paar Tricks fit für die Zukunft machen.
Selbstverständlich sollten Gastronomen nicht jedem Trend blind hinterherrennen, denn die eigene Authentizität muss gewahrt bleiben. Gastronomie-Konzepte, die mit Herzblut und Kreativität hinter ihren kulinarischen Kreationen stehen, können auch in Zukunft punkten. Dabei spielt es keine Rolle, ob deftige Hausmannskost, Thai-Pralinen oder vegane Käsekuchen im Angebot sind, entscheidend ist der gute Geschmack und ein Konzept, das die Gäste begeistert. Die nachfolgenden Tipps zeigen, mit welchen Tricks Gastronome ihre Gäste immer wieder neu abholen können:

1. Probier doch mal!
Gästebindung dank neuer Tasting-Angeboten. Mit Probier-Tellern treffen Gastronomen voll ins Schwarze: Grünkohl als Häppchen-Variationen, ein Tablett mit einer Auswahl verschiedenen Craft-Biersorten oder deftige Kleinigkeiten aus der deutschen Küche – es wird probiert und kombiniert, was das Zeug hält! Und das Gute dabei: Wenn das eine oder andere nicht jeden Geschmack trifft, werden die Gäste es dem Gastgeber nachsehen – und einfach den nächsten Happen probieren.

2. Was nicht passt, wird passend gemacht: Verkaufssteigerung durch Cross Selling.
Das frisch zubereitete Ceviche vom Peruaner zusammen mit einem Glas Weißwein vom französischen Weinhändler nebenan verzehren – so der Wunsch vieler Gäste. Gastronomen, die sich kurzerhand zusammenschließen, können so ohne viel Aufwand neue Gäste gewinnen: Barbesitzer, die beispielsweise die Burgervariationen von nebenan als Lieferservice anbieten, verlieren hungrige Kunden nicht an die Konkurrenz. Vielmehr bleiben die Gäste im Lokal und bestellen zum Burger gleich noch eine Runde.

Mit modernen Cloud-Lösungen wie dem Softwaresystem von gastronovi Office kann der Gastronom in Kooperation mit einem Restaurant in der Nähe das Angebot erweitern. So können Gäste in der Bar zum Beispiel ganz einfach mit ihrem Smartphone im Burgerladen nebenan bestellen: Der Koch bekommt eine Push-Nachricht und kann die gewünschten Burger für die Lieferung vorbereiten.

3. Der erste Eindruck zählt!
On- und offline: Nicht jeder hat das Glück einen Pachtvertrag für eine Bar mit Ausblick zu ergattern oder mit einem Foodboot von Anleger zu Anleger schippern zu können. Eine gute Location ist heute allerdings viel mehr als ein toller Ausblick oder ein einladender Eingangsbereich: Der erste Eindruck vieler Gäste entsteht lange bevor sie vor dem Lokal stehen – nämlich im Internet. Zu einer Firmenfeier werden drei Restaurants vorgeschlagen? Google-Bewertungen, die Online-Speisekarte oder Empfehlungen von Freunden über Social Media geben oftmals den Ausschlag zur Entscheidung. Ein gut gepflegter Web- und Social Media Auftritt ist daher heute mindestens genauso wichtig, wie eine ansprechende Inneneinrichtung.

4. Mehr Raum für Beweglichkeit schaffen
An kreativen Ideen fehlt es in der Gastronomie selten. Vielmehr ist die Zeit für die Umsetzung Mangelware. Einen selbstkreierten WM-Cocktail oder den neuen “Burger der Woche” in das Kassensystem einzugeben und anschließend auch noch in alle Speisekarten, die TV-Präsentation, auf die Website und in die Social Media Kanäle zu übertragen, kostet viel Zeit. Um dennoch beweglich für Trends und Ideen zu bleiben und Gäste mit Angeboten in das Lokal zu locken, bietet die Digitalisierung vielfältige Möglichkeiten, Prozesse sinnvoll zusammenzufassen und zu optimieren. Einmal in das gastronovi Office System eingegeben, ist das neue Angebot auf allen Kanälen von der TV-Präsentation oder Speisekarte bis hin zur Rezeptkalkulation oder dem Kassensystem automatisch verfügbar.

Ein Paradebeispiel:
Das Chinaski in Frankfurt ist weder Bar noch Diskothek. Vielmehr ist es ein urbanes Wohnzimmer, in dem die Gäste in außergewöhnlicher Atmosphäre ein wechselndes Angebot aus DJ-Musik, Cocktailvariationen und exklusiven Weinen geboten bekommen. Für sein Gesamtkonzept wurde Chinaski-Geschäftsführer Christopher Julian Smith kürzlich mit dem Deutschen Gastronomiepreis 2017 in der Kategorie „Beverages“ ausgezeichnet.