Das Thema Personal lässt keinen Hotelier kalt. Denn einerseits gibt es auf diesem Gebiet sehr viel zu beachten, andererseits sind Mitarbeiter auch der größte Kostenfaktor. Laut Branchenbericht des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands stellen Personalkosten das drittgrößte Hauptproblem für Hoteliers hinter der Personalgewinnung und Arbeitszeitdokumentation dar . Das Unternehmen furniRENT, das auf die innovative Finanzierung und Projektabwicklung neuer Hoteleinrichtung spezialisiert ist, hat sich eingehend mit Personalkosten in der Hotellerie befasst und gibt Hoteliers Tipps, wie sie den Kostenaufwand dafür im Rahmen halten können.

Effiziente Dienstpläne sind das Um und Auf
Einer der größten Fehler, die im Hotelgewerbe passieren, ist die ineffiziente Einsatzplanung der Belegschaft. Neben der Optimierung von organisatorischen Abläufen ist das bestmögliche Zusammenspiel von Fachpersonal und Aushilfskräften besonders wichtig. „Das Prinzip 5 Tage arbeiten und 2 Tage frei funktioniert in der Tourismusbranche nicht. Es ist ratsam, die Gästefrequenz im Auge zu behalten und den Mitarbeitereinsatz darauf abzustimmen“, sagt Hansjörg Kofler, Geschäftsführer von furniRENT. Bei der Erstellung des Dienstplans sollten Umsatz- und Kostenzahlen griffbereit sein, um einen Soll-Ist-Vergleich zu machen. Daraus lassen sich wesentliche Maßnahmen für die zukünftige Planung ableiten. Denn das Vermeiden von Planungsfehlern und die Umstrukturierung von Betriebsabläufen sparen Zeit und Kosten. „Solche Maßnahmen können beispielsweise das Ausarbeiten von kürzeren Wegen, eine bessere Kommunikation innerhalb der Belegschaft, kontrollierte Buchungsvorgänge sowie ein schnellerer Service sein“, so Kofler.

Gesetze einhalten – Förderungen nutzen
Rechtliche und steuerliche Vorschriften im Zusammenhang mit Mitarbeitern sollten unbedingt eingehalten werden. Wer sich nicht daran hält, verstößt nicht nur gegen Gesetze, sondern muss im Ernstfall auch mit empfindlich hohen Strafen rechnen. „Für finanzielle Erleichterungen können jedoch Investitionen sorgen. Diese werden oft durch verschiedenste Förderungen unterstützt“, rät Kofler Hoteliers, aktiv Ausschau zu halten. furniRENT selbst trägt als Partner der Hotellerie etwa mit einem innovativen Miet- und Kaufsystem für neue Hoteleinrichtung dazu bei, dass sich Hoteliers qualitativ hochwertige Zimmer- und Bäderausstattung auch leisten können.

Kennzahlen prüfen und Maßnahmen setzen
Kennzahlen geben oft viel Aufschluss über den tatsächlichen Stand des Unternehmens – das ist auch beim Personal so. Daher ist es für Hoteliers unabdingbar, sich zumindest mit Controlling-Grundlagen zu befassen. „Begriffe wie Gesamtpersonalkosten in Prozent, Umsatz je Mitarbeiter oder Prime Cost und deren Berechnung sollten nicht nur graue Theorie, sondern unbedingt gelebte Praxis sein“, meint Kofler. Die Kennzahl Prime Cost gibt etwa darüber Aufschluss, wie viel Prozent vom Umsatz für den Warenverbrauch und die Personalkosten inklusive Nebenkosten und Unternehmerlohn aufgewendet werden. Zeigen die Zahlen einen verhältnismäßig zu hohen Aufwand, ist Kostenoptimierung gefragt. Neben dem Personal sind auch die Preise für Speisen und Getränke eine Schraube, an der Betriebe – in einem für den Gast verträglichen Maß – drehen können.

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