Bußgeld vermeiden

Frittierfett-Entsorgung im Gastgewerbe

Fritteusen sind in vielen Restaurants im Dauereinsatz und verursachen viel Altfett – die Frittierfett-Entsorgung ist ein wichtiges Thema. Das alte Speisefett und -öl müssen Gastronomen für zufriedene Kunden und zum Einhalten der geltenden Hygienevorschriften regelmäßig wechseln und richtig entsorgen. Dabei ist das alte Fett nicht wertlos, es kann unter anderem für die Herstellung von Biodiesel weiterverarbeitet werden. Daher wird die richtige Altfett-Entsorgung bei großen Mengen sogar entlohnt. Praktischerweise gibt es spezielle Dienstleister, die vorbeikommen und das Fett abholen.

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Bei falscher Fett-Entsorgung droht ein Bußgeld

Altes Speiseöl und -fett darf natürlich nicht im Abfluss landen, dort verstopft es die Rohre und gefährdet den Wasserkreislauf. Es gehört auch nicht in die Biotonne. Bei illegaler Speiseöl-Entsorgung drohen daher Bußgelder, für Mengen von mehr als zwei Litern muss der Verursacher je nach Bundesland über 1.000 Euro zahlen. Es gilt: Je höher die Menge, desto höher das Bußgeld. Die gesetzlich vorgeschriebene und fachgerechte Altfett-Entsorgung schützt die Umwelt und lässt sich reibungslos in den Arbeitsalltag integrieren.
Wie funktioniert die Frittierfett-Entsorgung in der Gastronomie?

Gastronomen haben zwei Möglichkeiten, um Frittierfett, Bratfett, Backfett, Schmalz und Grillfett fachgerecht zu entsorgen:

  1. Kleine Mengen von weniger als 90 Litern pro Monat können im geeigneten Behälter je nach Bundesland über den Recyclinghof oder Wertstoffhof entsorgt werden.
  2. Für Restaurants, Imbissbuden, Cafés und andere Gastronomiebetriebe mit mehr als 90 Litern Altfett pro Monat gibt es den Service der professionellen Altfettentsorgung im Fett-Recycling-Behälter mit fachgerechtem Recycling. Das Unternehmen entsorgo hat sich auf die Abfallentsorgung spezialisiert und bietet mit seinem zertifizierten Service die umweltgerechte Fritteusenfett-Entsorgung an.

Frittierfett im Frittierfett-Behälter richtig entsorgen lassen

Für die Verwahrung eignen sich geschlossene Frittierfett-Behälter ideal, diese lassen sich über die große Öffnung leicht mit flüssigen und festen Reststoffen befüllen und geruchsneutral lagern. Solch ein aus recycelten Materialien hergestellter Behälter hat ein Fassungsvermögen von 90 Litern und kann dank der integrierten Rollen auch im vollen Zustand leicht bewegt werden.

Die Firma entsorgo liefert Gastronomen diese Altfett-Behälter und holt sie wieder ab – so ist die fachgerechte Frittierfett-Entsorgung das umweltschonende Recycling sichergestellt. Die Kunden müssen sich um nichts weiter kümmern und erhalten bei Mengen ab 1.000 Litern Altfett und -öl pro Abholung sogar eine Vergütung.

Große Betriebe brauchen einen Fettabscheider

Um fetthaltiges Abwasser vom Schmutzwasser zu trennen, müssen große Restaurants, Kantinen und andere große Betriebe laut Gesetzgeber einen Fettabscheider installieren. Dieser verhindert, dass Fette und Öle in die Kanalisation gelangen und dort den Wasserfluss stören. Der Fettabscheider muss monatlich einmal entleert und jährlich einmal gewartet werden.

Was kostet die Altfett-Entsorgung?

Die Kosten hängen von der Menge und der Häufigkeit der Abholung ab – Aussagen über pauschale Kosten der Frittierfett-Entsorgung sind daher nicht möglich. Da gebrauchtes Frittierfett weiterhin ein wertvoller Rohstoff ist und sich für das Upcycling eignet, wird die Abholung großer Mengen vergütet, das Entsorgungsunternehmen kauft Ihnen das alte Fett also ab.

Was wird aus dem alten Frittierfett hergestellt?

Die gebrauchten Speiseöle und -fette lassen sich upcyceln. Die Verwertung dient unter anderem

  • der Weiterverarbeitung zur Biokraftstoff,
  • der Herstellung von Biogas in Biogasanlagen und
  • der Produktion von Biodiesel.

Mit dem Service von entsorgo stellen Sie die ordnungsgemäße Entsorgung sicher, der fachgerechte Umgang mit dem alten Fett und Öl ist garantiert.

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Ein Kommentar zu “Frittierfett-Entsorgung im Gastgewerbe”

  1. Mein Onkel arbeitet in der Gastronomie und ist tagtäglich mit Altfett beschäftigt. Da habe ich mich gefragt, wie man diese eigentlich dort entsorgt. Jetzt weiß ich, dass bei weniger als 90 Litern pro Monat man sie im eigenen Behälter über den Recyclinghof oder Wertstoffhof loswerden kann.

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