Unabhängig von der DEÜV-Meldung (Datenerfassungs- und Übermittlungsverordnung) müsse dieser der BGN bis zum 11. Februar 2015 vollständig vorliegen – auch dann, wenn der Unternehmer selbst nicht BGN-versichert ist, meldet die Berufsgenossenschaft. Unternehmer, die das BGN-Extranet nutzen, können das online erledigen. Alle anderen können dazu im Internet unter http://mitgliedschaft.portal.bgn.de/8652/7504 einen Vordruck anfordern. Fragen zum Lohnnachweis beantwortet die BGN unter der Telefonnummer 0621 44566969 (Montag bis Donnerstag 7 bis 17 Uhr, Freitag 7 bis 16 Uhr). Die BGN hält außerdem alle Informationen speziell zum Arbeitsentgelt im Internet unter www.bgn.de in der Rubrik „Mitgliedschaft“ bereit.

Mehr als 100.000 Mahnbescheide verschickt

Aus den Daten der Arbeitsentgelte und Arbeitsstunden berechnet die Berufsgenossenschaft den Mitgliedsbeitrag. Bei fehlenden oder unvollständigen Daten schätzt die BGN und ergänzt die Angaben. Finanzielle Nachteile für betroffene Unternehmen sind bei diesem Vorgehen nicht ausgeschlossen. Die Beitragsbescheide für das Jahr 2013 wurden im April 2014 an die Betriebe versendet. Im Verlauf des Jahres hat die BGN mehr als 100.000 Mahnbescheide über Forderungen von insgesamt gut 56 Millionen Euro an Unternehmen verschickt, die ihren Beitragsverpflichtungen nicht nachgekommen sind.