Die Hotel-Sterne sind das nach außen sichtbare Marketinginstrument der deutschen Hotels schlechthin: Sie zeigen auf einen Blick an, was die Gäste von einem Betrieb erwarten können. Jetzt haben die Deutsche Hotelklassifizierung  und der Kartendienstleister „Here“, ein führendes Unternehmen in der Entwicklung digitaler Karten und ortsbezogener Technologie, eine gemeinsame Datenschnittstelle eingerichtet. Damit lassen sich künftig geprüfte Hotelinformationen und Sternekoordinaten schnell und zuverlässig in die Karten und Dienste von „Here“ integrieren. Dadurch verbessert sich nicht nur die Sicht- und Auffindbarkeit klassifizierter Hotels, sondern auch die Informationssicherheit für den Gast, heißt es.

Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA)

Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA) (Foto: IHA)

Durch den langjährigen IT-Partner der Deutschen Hotelklassifizierung „highQ Computerlösungen“ werden zukünftig die geprüften Adressdaten und die korrekte Sterneanzahl klassifizierter Hotels in Deutschland per XML-Schnittstelle aus der bundesweiten Sternedatenbank mit den „Here“-Angaben abgeglichen und automatisch aktualisiert. Somit werden bei „Here“ die korrekten Koordinaten klassifizierter Hotels sowie die offizielle Anzahl der Sterne angezeigt.

„Der automatisierte Export der Sternedaten an ‚Here‘ ist ein Gewinn sowohl für klassifizierte Hotels als auch für Hotelgäste. Die qualitativ hochwertigen Daten sorgen dafür, dass die klassifizierten Hotels bei ‚Here‘ optimal dargestellt werden und die Gäste den richtigen Sternen folgen“, erläutert Markus Luthe, Geschäftsführer der DEHOGA Deutsche Hotelklassifizierung.

Auch die Sicherheit für den Gast werde durch die Integration erhöht: Bei den Angaben auf den Karten und in den Diensten von „Here“ könne der Reisende künftig davon ausgehen, dass es sich um die tatsächliche Sterneanzahl der rund 9000 nach Deutscher Hotelklassifizierung offiziell eingestuften Hotels handele, die auf objektiven Kriterien basiert und von einer Prüfungskommission vor Ort kontrolliert worden seien. Dadurch werde der Verbraucherschutz im Netz weiter gefördert.