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Mit Berichten Ihren Online-Umsatz steigern – inklusive Checkliste zum Nachbauen

Mit einem rollenbasierten Berichtswesen können Gastronomen und Hoteliers herausfinden, welche Onlinemarketing-Maßnahmen wirklich Umsatz bringen.

Mit Berichten Online-Marketing gezielt einsetzen.
© MicroStockHub | iStockphoto.com

Eine moderne Gastronomie oder ein modernes Hotel nutzt täglich Onlinemarketing-Maßnahmen, um neue Gäste zu gewinnen und diese zu Stammgästen zu machen. Doch welche Maßnahmen steigern den Umsatz wirklich, und welche sorgen eher für Kosten?

Beispiel: Bringt der Online-Coupondienst mehr, als er kostet? Oder: Wie viel Arbeit muss ich in die Bewertungen bei Google investieren? Wie wichtig sind Bewertungsportale? Es gilt, das vorhandene Budget für Onlinemarketing in Kanäle zu investieren, die auch wirklich Umsatz bringen.  Mit einem rollenbasierten Online Marketing Berichtswesen können Gastronomen und Hoteliers herausfinden, welche Onlinemarketing-Maßnahmen den Umsatz entscheidend steigern und welche nur Kosten verursachen.

Berichte können buchstäblich Hunderte von verschiedenen Kennzahlen enthalten. Hier gilt es, die Key Performance Indicators, also die Schlüssel-Kennzahlen (KPIs), zu finden, die für das eigene Geschäftsmodell entscheidend sind. Je nach Zielgruppe, örtlichem Umfeld und Marktsituation werden nämlich jeweils andere Kennzahlen wichtig.

Welche Informationen soll ein Online Marketing Reporting zeigen?

Bei Kennzahlen geht es nicht darum, die eigenen Mitarbeiter zu kontrollieren. Es gilt, die neuralgischen Punkte des eigenen Geschäftsmodells zu identifizieren. Das ist wie bei Gästen: Nicht alle Gäste sind für den Umsatz gleich wichtig.

Ein Beispiel: Ein Restaurantbetreiber schaltet bei Google Anzeigen. Eine Kennzahl wäre zum Beispiel, wann Interessenten nach einem Restaurant im Einzugsbereich googeln. Oft suchen Nutzer schon vormittags, wenn Gastronomen schlecht erreichbar sind. Mit einer Google Anzeige können Betreiber aber trotzdem erreichbar sein. Ein rollenbasiertes Berichtswesen würde hier Aufschluss über die Zeiten geben, zu denen Google Anzeigen Umsatz bringen – und über die Zeiten, die zu keinem Umsatz führen.

Ein anderes Beispiel, aus dem B2B-Bereich: Ein Unternehmen hat bereits ein Berichtswesen eingerichtet, es verzeichnet für einen bestimmten Indikator rund 50.000 Datenpunkte pro Monat. Plötzlich sinkt die Zahl auf 2.000 pro Monat. Was ist passiert? Ein Berichtswesen bringt die Veränderung zügig auf den Tisch der Verantwortlichen und liefert zeitgleich Hintergrundinformationen, die Rückschlüsse auf die Ursache erlauben.

Sogar das Auto kennt die Online-Bewertungen von Restaurants

Hotelzimmer werden heutzutage verstärkt online gebucht, das ist mittlerweile eine Binsenweisheit. Weniger bekannt: Mehr als 35 Prozent der Menschen in Deutschland erledigt das mobil. Rund 18 Millionen Suchanfragen nach Restaurants registriert Google jährlich, auch hier sind mobile Geräte wie Smartphones und Tablets auf dem Vormarsch.
Das funktioniert inzwischen sogar in den Auto-Navigationssystemen vieler Hersteller. Beispiel: Mit der Sprach-Anweisung „Hey BMW, ich habe Hunger“ sucht der BMW Intelligent Personal Assistant (optionales Extra) das passende Restaurant – und das mit der besten Bewertung!

Berichtswesen und Kennzahlen machen Online Marketing für Gastronomen und Hoteliers effizienter und effektiver
Nie war es so leicht wie heute, mit Werbung Geld aus dem sprichwörtlichen Fenster zu werfen, gerade im Gastro-Bereich. In einer Sekunde werden mehr als 700.000 Inhalte auf Facebook geteilt, und auf Instagram laden die Nutzer rund 5.000 Bilder hoch – viele davon zeigen, was Gastronomen auf der Welt anbieten. Mit einem rollenbasierten Berichtswesen haben Unternehmen Zahlen auf dem Tisch, die ihnen verraten, welche Onlinemarketing-Maßnahmen wirklich Umsatz bringen.

„Rollenbasiert“ bedeutet hier: Mitarbeiter haben nur Zugriff auf die Informationen, die sie auch wirklich brauchen. Zudem ist ein Betrieb gut beraten, diese Berichte ansprechend zu visualisieren. Zu viele Betriebe vertrauen hier noch auf Excel-Tabellen-Zahlenwüsten. Doch das menschliche Auge muss seit dem Siegeszug der Digitalisierung mehr und mehr Informationen im Berufsalltag verarbeiten. Die Kapazität dafür ist jedoch begrenzt. Wer Visualisierungen und Infografiken nutzt, kann schneller herausfinden, welche Stellschrauben er drehen muss, um den Umsatz entscheidend zu steigern.

Online Marketing Reporting Checkliste: Welche Zahlen sollte ein Bericht enthalten?

Ein rollenbasiertes Berichtswesen im Onlinemarketing kann viele Key Performance Indicators (KPIs) anzeigen. Eine kleine, beispielhafte Auswahl, die für Hoteliers und Gastronomen interessant sein könnte, je nach Zielgruppe:

  • Suchmaschinen-Anzeigen: Welche Anzeige bringt zu welcher Uhrzeit an welchem Wochentag welchen Umsatz?
  • Newsletter: Zu welcher Uhrzeit und an welchem Wochentag sprechen die Empfänger am besten an – und auf welche Inhalte?
  • Online-Bewertungen: Auf welchem Portal wird über den Betrieb gesprochen? Muss ein Betreiber auf Bewertungen reagieren?
  • Eigene Website: Welche Inhalte kommen bei der Zielgruppe an, welche können Gastronomen und Hoteliers sich sparen? (Z.B. Blog-Artikel, mobile Reservierungsmöglichkeiten, Ankündigungen von Sonderaktionen usw.)
  • Lokale Suche: Acht von zehn Smartphone-Nutzern suchen mobil nach regionalen Informationen, und 42 von ihnen erkundigen sich gezielt nach der für sie passenden Gastronomie. Werden die eigenen Angebote gut in der regionalen Suche gefunden? Welche?
  • Soziale Medien: Facebook, Pinterest, Instagram und Twitter sind gut und schön, doch wenn die Postings keinen Umsatz bringen, sind die Ausgaben dafür hinausgeworfenes Geld. Welche Inhalte auf welchen Netzwerken führen zu mehr Nutzern auf der Website oder gleich zu mehr Reservierungen oder Buchungen? Um welche Uhrzeit ist die Zielgruppe am besten zu erreichen?
  • Online-Coupondienste: Welche bringen Umsatz oder verstärken wenigstens den Bekanntheitsgrad? Auf welche Coupondienste kann man eher verzichten?
  • Newsletter: Zu welcher Uhrzeit und an welchem Wochentag wird ein Newsletter am häufigsten geöffnet und gelesen? Welche Inhalte führen zu den höchsten Klickraten bei der Zielgruppe? Wie viel verdient ein Betreiber damit?
  • Zugriffe auf die eigene Website: Nutzen die Besucher eher ein mobiles Gerät oder einen Desktop-Rechner? Sind die eigenen Angebote und Aktionen auf diese Zielgruppe maßgeschneidert?
  • Suchwörter: Werden die eigenen Online-Auftritte zu den richtigen Suchwörtern gefunden? Oder „schreibt“ ein Betreiber an Markt und Zielgruppe vorbei?
  • Rollenbasiertes Online Marketing Berichtswesen – die Vorteile
  • Rollenbasierte Online Marketing Berichte in Gastronomie und Hotellerie machen Onlinemarketing-Maßnahmen transparenter und Entwicklungen werden nachvollziehbar
  • Entscheidungen basieren auf Fakten und Daten statt auf Gefühlen oder Mutmaßungen
  • Reports erlauben es einem Unternehmer, sich auf Arbeiten zu konzentrieren, die wirklich für den Umsatz wichtig sind
  • Automatisiert erstellte Reports und Berichte machen wenig Arbeit
  • Neue Perspektiven können kreative Lösungen ermöglichen
  • Visualisierungen erleichtern den Zugang zu Daten und Schlussfolgerungen
  • Vorteile gegenüber Mitbewerbern, die nach „Schema F“ arbeiten
  • Weniger Zeitverschwendung in internen Meetings und Gesprächen

Rollenbasiertes Online Marketing Berichtswesen: Einführung in fünf Schritten

Ein rollenbasiertes Online Marketing Berichtswesen über die Wirksamkeit von Onlinemarketing-Maßnahmen lässt sich in einem Hotel oder in einer Gastronomie in fünf Schritten einführen: Evaluation, Vorbereitung und Konzeption, Prototyping, Launch und Optimierung. Mit kurzen Schritten und einer frühen Auswertung kommen Profis schnell und mit hoher Effizienz ans Ziel. Erkenntnisse aus den Berichten lassen sich so früh im Tagesgeschäft nutzen.

Auch die Onlinemarketing-Agentur sixclicks hat sich mit dem Thema beschäftigt. Herausgekommen ist ein Whitepaper, in dem Interessenten mehr über die Einführung eines rollenbasierten Online Marketing Berichtswesens in Hotel oder Gastronomie erfahren.

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